(16-02-2012, 17:07)Bella schrieb:(14-02-2012, 20:32)petronius schrieb: wer bestimmt, was "richtig" ist?
Alle. Alle die eine Stimme haben und das sollten eben gleichberechtigt alle sein
nun haben zwar alle eine stimme, aber nicht jeder dieselbe meinung
also: wer bestimmt nun, was "richtig" ist?
oder ist es eben nicht eher so, daß eben dieses "richtig" im ermessen des betrachters liegt und daher eine solche absolutsetzung völlig kontraproduktiv?
ich sage doch die ganze zeit, daß es darum geht, in gegenseitiger abstimmung, verhandlung und überzeugung ("alle haben eine stimme") zu einer übereinkunft zu kommen, und nicht irgendetwas als "an sich" und damit nicht hinterfragbar oder eben "richtig" zu dekretieren
(16-02-2012, 17:07)Bella schrieb:(14-02-2012, 20:32)petronius schrieb: aber was erwiderst du denn dem fundamentalistischen muslim, der scharia samt körperstrafen für richtig hält?Das es in seiner Gesellschaftsform niemals Gerechtigkeit geben kann
absolut überzeugendes argument...
(16-02-2012, 17:07)Bella schrieb: Ich habe das schon mit Fundi-Muslimen diskutiert und immer ließ sich beweisen, dass die Scharia den MR und den Gesetzen, z.b. Deutschlands unterlegen ist
haben die das auch so gesehen?
gerade dann würde mich deine beweisführung interessieren
(16-02-2012, 17:07)Bella schrieb: Oder für die muslimische Frau: Ich kann mich meinem Mann unterordnen, aber ich kann auch jederzeit die Verhältnisse ändern und mein Recht einfordern, einschl. das Verlassen des Islams
du bist eine muslimische frau?
ich staune
es ist verblüffend, wie du immer nur aus deiner eigenen perspektive heraus diskutierst und anscheinend noch nicht mal auf die idee kommst, diejenigen, für die du hier zu sprechen vorgibst, könnten anderer auffassung sein. vom hineindenken in den anderen mal ganz zu schweigen
(16-02-2012, 17:07)Bella schrieb: Anarchie beginnt dann, wenn jemand in der Gesellschaft keine Stimme mehr hat und ausgegrenzt wird
sicher nicht
willst du uns wie die anderen gläubischen hier mal wieder dein privatvokabular mit dem sprachgebrauch widersprechenden begriffsdeutungen andrehen?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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