12-05-2012, 16:07
(12-05-2012, 08:24)schmalhans schrieb:(12-05-2012, 00:36)paradox schrieb: Aber Gott hat uns doch allen gleich gegeben.
Hat er eben nicht, und du sagst es auch selber gleich ...
Wo sag ich denn was anderes?
Ach so, das folgende?
(12-05-2012, 00:36)paradox schrieb: Wie kann es sonst sein, dass an der Spitze immer nur ein kleiner Teil der Reichen ist und der Großteil der Bevölkerung aber weniger hat und für den Wohlstand dieser Reichen schuften muss.
Kannst du den Unterschied nicht erkennen.
Das was uns gegeben ist, ist die Existenz. Was wir in der Existenz anstellen, ist unsere Entscheidung.
(12-05-2012, 00:36)paradox schrieb:Zitat:Zitat:Tja, gute Frage. Die solltest du ihm (Gott) dann stellen, wenn er dann das letzte Urteil über dich fällt.
Ich stelle sie aber dir, denn es ist deine Behauptung, deine Logik. Also nicht rausreden, sondern antworten!
Hab ich ja. Nur, bin ich nicht allwissend.
Zitat:(12-05-2012, 00:36)paradox schrieb: Warum hat Gott die Gier und die Arbeitslosigkeit erschaffen, tja warum nur? Das Leben könnte um ein Vielfaches einfacher sein, wenn Gott alles gleich erschaffen hätte, nicht?
Ja, genau das will ich von dir wissen. Du redest davon, also sage es mir. Aber nein, eigentlich willst du nur schönreden, einlullen, aber nicht über die Ungerechtigkeit in dieser Welt reden, geschweige sie ändern! Ist das die christliche Wertevorstellung?
Nee will ich nicht. Ich will nur differenzieren. Du bist offenbar sauer auf Religion/Kirche. Glaubst du, ich bin mit Dingen, die der Papst sagt, einverstanden? Da hab ich bspw überhaupt kein Verständnis dafür, dass er gg. Kondome-Verteilung in Afrika ist. Abtreibung habe ich auch eine andere Meinung usw.
Aber ich halte mich trotzdem für gläubig. Ich halte nur nichts davon mich als Gläubigen unter eine Religion zu etickettieren.
Zitat:(12-05-2012, 00:36)paradox schrieb: Wieso denn? Was Menschen letztlich daraus machen, ist ein anderes Problem. Nur weil jemand sich dem Glauben zugezogen fühlt, gibt das nicht die Garantie, dass er immer moralisch einwandfrei handeln wird.
Glaube gibt uns eine moralische Richtung hin, wie diese letztlich aussieht, müssen wir Menschen entscheiden.
Und was soll das bringen? Wenn angeblich doch eh alle machen können was sie wollen, weil ja nur eine Richtung vorgegeben wird, aber angeblich jeder selber entscheiden darf? Wo genau liegt denn nun die Verantwortung? Und wenn sie beim Menschen liegt, wozu braucht es dann Gott und Religion/Glauben? Und wieso ist das ein ANDERES Problem? Nein, genau DAS ist das Problem ....
Was heißt da, was soll das bringen? Wir haben eben die Freiheit, die Wahl, die Entscheidung zu treffen.
Die Verantwortung liegt in unserem Gewissen. Dir ist es überlassen, ob du ehrlich bist oder nicht und deine Mitmenschen belügst. Daraus muss nicht mal ein Schaden entstehen, aber du tust dir selber damit schlecht.
Im Grunde (glaube ich) braucht man nicht Religion und Glauben, wenn man seine Umwelt respektiert, niemanden Schaden anrichtet, friedvoll ist, andere Menschen/ Tiere nicht mißbraucht usw. Allerdings bezweifle ich, dass wir dieselben moralischen Werte entwickelt hätten, wenn wir in einer gottlosen Gesellschaft aufgewachsen wären.
Menschen machen nun mal schlechte Dinge. Und nochmal: es gibt keine Garantie dafür, dass man immer Gutes tut, nur weil man religiös ist oder moralisch immer einwandfrei ist, weil man diesen oder jenen Glauben hat. Das gilt aber auch für diejenigen, die glauben sie wüssten alles besser.

