13-05-2012, 13:50
(12-05-2012, 17:36)paradox schrieb: aber warum sind die eltern des Kindes mittellos? arbeiten sie nicht genug? warum ist deutschland ein entwickeltes industrieland und indien nicht? weil die deutschen so fleißig sind?
schließlich hat indien keinen zweiten wk verursacht und steht aber schlechter da, als die westeurop. staaten, die schon 2 wk auf dem buckel haben.
Hat das Gott so entschieden, dass es dem Deutschen besser gehen soll?
und schon wieder stellst du nur jede menge fragen...
zuerst hast du noch vollmundig behauptet
"Aber Gott hat uns doch allen gleich gegeben",
wenn man dich aber darauf hinweist, daß und inwiefern dem eben nicht so ist, kommst du anstatt mit einer antwort (und laute sie nur "ja, sorry, da hab ich unsinn verzapft") mit einer reihe weiterer (rhetorischer) fragen
was soll das?
du wirst dich schon mal entscheiden müssen, ob denn nun gott für alles verantwortlich sein soll oder eben nicht. die lächerliche masche, gott habe ja alles soooo toll eingerichtet, stehe nun aber völlig hilflos davor, wie der mensch alles versaubeutelt, kauft dir doch keiner ab. denn wie lächerlich ist das denn, was für eine elende witzfigur ist denn ein solcher "allmächtiger" gott?
(12-05-2012, 17:36)paradox schrieb: Nun, ich weiß nicht, ob man sagen kann, dass das fürchterliche Mittelalter im Vergleich schlimmer war, als das gottlose Nazi-Regime und Stalin mit seinem systematischen Massenmord
falls es dir noch nicht aufgefallen ist: wir leben nicht unter einem nazi-regime und stalin ist auch schon tot....
ich rede vom hier und jetzt, von unserer säkularen gesellschaft mit ihren werten, in der es grosso modo allen (und nicht nur wenigen würdenträgern der "richtigen" religion) gut geht, ihre menschenwürde und -rechte geachtet werden - was aber noch nie und nirgends der fall war, wo die religion geherrscht hat
dein postulat, ohne "Religion und Glauben" hätten sich nicht jene "moralischen Werte entwickelt", daß "man seine Umwelt respektiert, niemanden Schaden anrichtet, friedvoll ist, andere Menschen/ Tiere nicht mißbraucht usw.", ist also so lächerlich wie, genau genommen, beleidigend den nichtgläubigen gegenüber
(12-05-2012, 17:36)paradox schrieb: Außerdem ging es mir in der Aussage mehr darum solche Werte entwickelt haben zu können. Wenn man sich bspw die Kulturen in Regionen der Welt ansieht, die nicht von den monotheistischen Geboten Gottes beeinflusst waren, dann sieht man Dinge, wie grausame Menschenopfer, tödliche Rituale, gelebten Kannibalismus usw.
in welcher kolonialistischen fantasiewelt lebst du eigentlich?
deine kulturelle herrenmenschenattitüde ist wirklich nur schwer erträglich, zumal sie auch einfach falsches behauptet. "grausame Menschenopfer, tödliche Rituale" haben auch die monotheistischen religionen zuhauf hervorgebracht. hast du schon all die scheiterhaufen vergessen?
(12-05-2012, 17:36)paradox schrieb: Allerdings haben wir eine Entwicklung bewerkstelligt, in dem auch gewisse Werte Einklang in unsere Rechtssysteme gefunden haben
und das gegen den erbittertsten widerstand seitens religion und glauben
so schauts nämlich aus...
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)


