01-08-2012, 21:46
Interessante Idee, denn tatsächlich macht Petrus ja später keine gute Figur (immerhin verleugnet er Jesus nicht vor einem bewaffneten Soldaten, sondern vor einer harmlosen Magd). Es wäre jedenfalls ein netter Trick, um ihn später nicht so schlecht dastehen zu lassen.
Wenn aber die meisten Gleichnisse auf konkrete Situationen oder Gefühle (wie eben Angst oder Neid) anspielen sollen und nicht so allgemein gemeint sind, wie wir heute denken - dann sind diese Gleichnisse ja noch viel schwerer zu verstehen, als sie sowieso schon sind.
Könnte das der Grund sein, dass "Gott" sich in Jesu Gleichnissen so uneinheitlich verhält - mal wie ein liebender Vater, mal wie ein (aus heutiger Sicht tyrannischer) Grundherr und manchmal sogar wie ein Bauer, der in dem Getreide (also dem "Menschen") nur ein nutzbringendes Objekt sieht? Diese Uneinheitlichkeit hat mich schon öfter gewundert, aber ich habe das (auch) auf den Umstand geschoben, dass man ja gar nicht weiß, welche (und ob überhaupt einige) der Gleichnisse wirklich von Jesus selbst sind und nicht von späteren Autoren.
Wenn aber die meisten Gleichnisse auf konkrete Situationen oder Gefühle (wie eben Angst oder Neid) anspielen sollen und nicht so allgemein gemeint sind, wie wir heute denken - dann sind diese Gleichnisse ja noch viel schwerer zu verstehen, als sie sowieso schon sind.
Könnte das der Grund sein, dass "Gott" sich in Jesu Gleichnissen so uneinheitlich verhält - mal wie ein liebender Vater, mal wie ein (aus heutiger Sicht tyrannischer) Grundherr und manchmal sogar wie ein Bauer, der in dem Getreide (also dem "Menschen") nur ein nutzbringendes Objekt sieht? Diese Uneinheitlichkeit hat mich schon öfter gewundert, aber ich habe das (auch) auf den Umstand geschoben, dass man ja gar nicht weiß, welche (und ob überhaupt einige) der Gleichnisse wirklich von Jesus selbst sind und nicht von späteren Autoren.

