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Engagement für religiös Verfolgte in Rußland
#20
(09-08-2012, 17:16)Bion schrieb:
(09-08-2012, 16:52)schmalhans schrieb: Dennoch behauptest du, es gäbe eine Religion der Liebe und eine der Gewalt und der Macht. Wie soll ich das verstehen?

Eine Religion der Liebe zu leben, lässt sich biblisch ebenso begründen, wie einer Religion der Gewalt anzuhängen. Auch dazu gibt es genügend historische Beispiele. Maßnahmen gegen Ketzer, Hexen, etc. waren (auch) biblisch begründet.

Und wie heißen nun diese Religionen, von denen du das sprichst?
Keine mir bekannte passt auf deine Beschreibung, weder Christentum noch die keltische Religion, weder der Islam noch die griechisch-antike oder römisch-antike, auch nicht der Hinduismus (beim Buddhismus bin ich mir unsicher, ich halte ihn bekannterweise ja nicht für eine Religion), Judentum vielleicht? Jainismus? Die persischen Lehren des Zoroaster? Ein Ahnenkult Ozeaniens? Eine ganz neue Religion?

Meinst du vielleicht: "Ich lebe meine Religion im Sinne der Nächsten- und Feindesliebe und stelle mich damit bewusst gegen meine Religionsgemeinschaft (die doch sehr der Macht verfallen ist), egal ob es mein Seelenheil kostet - ich vertraue einfach auf Jesus"? Das ist aber eine ganz individuelle Auslegung - und damit ein selbstgebastelter Glauben, aber keine Religion.
Es gibt weder gut noch böse in der Natur, es gibt keine moralische Entgegensetzung, sondern es gibt eine ethische Differenz. (Gilles Deleuze)
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RE: Engagement für religiös Verfolgte in Rußland - von schmalhans - 09-08-2012, 18:01

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