16-08-2012, 21:35
(16-08-2012, 18:50)Harpya schrieb: Der Mann hatte ne merkwürdige Argumentation " ..ist seit x-tausrnd Jahren so..", soll das eine Begründung sein, nächstens kommen die Inkas mit jahrtausendealter Beschneidung am Herzen, sicher mit dem jeweiligen medizinischen Sachverstand ausgeführt.
Wo ist eigentlich die Bagatellgrenze für Körperverletzung ??
wie wärs mit dem empfinden der angeblich "körperverletzten"?
gut, ein "am herzen beschnittener" (gäbe es einen nobelpreis für dämliche vergleiche, ich würde dich nominieren) wird sich auch nicht mehr beklagen (können)...
aber interessanterweise sind es nicht die beschnittenen selber (zumindest so gut wie nie), die sich über "Körperverletzung" beklagen, sondern weithin und am lautstärksten (sowie kulturchauvinistischsten - hier "unsere" gute kultur, dort "deren" kultur der systematischen körüerverletzung...) die, die es gar nicht betrifft
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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