21-08-2012, 22:15
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21-08-2012, 22:31 von schmalhans.)
Ich hab den langen Text nur kurz überflogen, aber nichts dazu gefunden ... Ich kann mir das auch nicht vorstellen, weil die meisten Heiligsprechungen ja erst nach Ausrottung der germanischen Relifion stattfanden. Ich kenne die Christianisierung Germaniens eher so, dass die Führungsschicht "vorbildlich" durch Taufe übertrat und der Stamm entweder freiwillig oder per Zwangstaufe folgte. Kultstätten wurden überbaut oder eingebaut oder "verteufelt" (Teufelsberg) und die Vielzahl der Götter duch die Dreizahl ersetzt wurde. Viele Kulthandlungen wurden zu Bräuchen bzw. zu so genanntem Aberglauben. Klar nahm Maria in gewisser Weise die Stelle von beispielsweise Freya ein, aber gerade die germanischen und keltischen Religionen waren ja eher ein schamanisch-magischer Animismus (siehe Asterix und Obelix), da spielten Götter eh nicht so eine große Rolle.
Es gibt weder gut noch böse in der Natur, es gibt keine moralische Entgegensetzung, sondern es gibt eine ethische Differenz. (Gilles Deleuze)

