27-09-2012, 11:21
Ich kann Koon schon verstehen, wenn er meint, dass die arabische Kultur den Islam selbst ebenfalls in seiner Ausübung beeinflusst.
Die Araber waren bspw vor dem Islam schon sehr patriarchalisch. Wenn in diesem Staat dann Frauen nicht Auto fahren dürfen, ist fraglich woher man solche Bestimmungen ableitet.
Die Osmanen haben ebenfalls großen Anteil an der Verbreitung und Erhalt der Religion. Übrigens welchen Glauben hatten eigtl. die Turkvölker vor der Übernahme des Islam?
Die Frage ist natürlich letztlich wem die Deutungshoheit zukommt. Ich würde sagen, diese kommt jedem Menschen zu, da sich der Islam selbst nicht als arabisch od. osmanisch deklariert. Voraussetzung ist natürlich, dass man mit wissenschaftlich anerkannten Methoden diese Deutungen objektiv vornimmt. Auch dass die Sprache arabisch ist, ändert nichts daran.
Ich sehe im Moment jedenfalls nicht, dass in den meisten islam. Staaten diese Deutungsmöglichkeit auf gutem fruchtbarem Grund steht. In einer unfreien Gesellschaft, in der Könige, Diktatoren usw. das Sagen haben und in der sachliche Meinungsfreiheit ein Problem darstellt, kann das richtige Verständnis des Islam nicht objektiv gefasst werden, weil eben auch andere Faktoren eine Rolle spielen. Teilweise gibt es auch Widerstand, weil manche Teile der Gesellschaft keine Änderungen wollen.
Käme hypothetisch gesprochen bspw nach (richtigerem) objektivem Islamverständnis heraus, dass eigtl. die Frauen das Sagen haben müssen, so würde das schon auf kultureller Ebene mit patriarchalischen Strukturen kollidieren.
Die Araber waren bspw vor dem Islam schon sehr patriarchalisch. Wenn in diesem Staat dann Frauen nicht Auto fahren dürfen, ist fraglich woher man solche Bestimmungen ableitet.
Die Osmanen haben ebenfalls großen Anteil an der Verbreitung und Erhalt der Religion. Übrigens welchen Glauben hatten eigtl. die Turkvölker vor der Übernahme des Islam?
Die Frage ist natürlich letztlich wem die Deutungshoheit zukommt. Ich würde sagen, diese kommt jedem Menschen zu, da sich der Islam selbst nicht als arabisch od. osmanisch deklariert. Voraussetzung ist natürlich, dass man mit wissenschaftlich anerkannten Methoden diese Deutungen objektiv vornimmt. Auch dass die Sprache arabisch ist, ändert nichts daran.
Ich sehe im Moment jedenfalls nicht, dass in den meisten islam. Staaten diese Deutungsmöglichkeit auf gutem fruchtbarem Grund steht. In einer unfreien Gesellschaft, in der Könige, Diktatoren usw. das Sagen haben und in der sachliche Meinungsfreiheit ein Problem darstellt, kann das richtige Verständnis des Islam nicht objektiv gefasst werden, weil eben auch andere Faktoren eine Rolle spielen. Teilweise gibt es auch Widerstand, weil manche Teile der Gesellschaft keine Änderungen wollen.
Käme hypothetisch gesprochen bspw nach (richtigerem) objektivem Islamverständnis heraus, dass eigtl. die Frauen das Sagen haben müssen, so würde das schon auf kultureller Ebene mit patriarchalischen Strukturen kollidieren.
with great power comes great responsibility
Entscheidungen machen uns zu denen, die wir sind. Und wir haben immer die Wahl, das Richtige zu tun.
Entscheidungen machen uns zu denen, die wir sind. Und wir haben immer die Wahl, das Richtige zu tun.

