11-01-2013, 14:32
(10-01-2013, 18:00)Flame schrieb: Die Bundeszentrale für Politische Bildung definiert wie folgt:
Zitat:Fundamentalismus
Bezeichnung für das Beharren auf festen politischen und vor allem religiösen Grundsätzen, in der Regel auf der Basis einer buchstäblichen Interpretation göttlicher Überlieferungen (z. B. Bibel, Koran).
Der Duden komprimiert wie folgt:
Zitat:1. Geistige Haltung, Anschauung, die durch kompromissloses Festhalten an [ideologischen, religiösen] Grundsätzen gekennzeichnet ist [und das politische Handeln bestimmt]
2. Streng bibelgläubige Richtung des amerikanischen Protestantismus
Es erweckt den Anschein als versuchen moderate Christ die Grenze ohne nähere Definition weiter darüber hinaus verschieben zu wollen. Vielleicht um ihrer eigenen Christ-Position Pufferzonen zu schaffen, um nicht in direkter Nachbarschaft mit Religiösem Fundamentalismus zu liegen
meine rede!
es sind imho auch meist diejenigen, die den fundamentalismus mit solchen aufweichungsstrategien der begriffsdeutung beschönigen, die sich grundsätzlich und per se als gläubige angegriffen fühlen, sobald konkrete mißstände in religionen kritisiert werden
(10-01-2013, 18:00)Flame schrieb: Was ist die Bibel dann noch wert?
Das macht die Bibel eher zu einem sehr gefährlichen Buch.
Jeder kann rein und raus-interpretieren und sich alles so zurechtlegen das es ihm zusagt
wobei zu ergänzen wäre, daß die gefahr noch nicht unbedingt im beliebigen zurechtinterpretieren liegt, sondern in der angemaßten autorität dieser interpretationen - weils ja "gottes wort" ist, wie du folgend ebenfalls ausführst
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

