22-01-2013, 19:07
(21-01-2013, 13:18)Lelinda schrieb:(21-01-2013, 10:15)Syrius schrieb: Wickland ....
Ich schlage vor, wir sprechen über Wickland resp. sein Werk, wenn Du es gelesen hast.
(21-01-2013, 13:18)Lelinda schrieb: [quote='Syrius' pid='128087' dateline='1358758363']
Stell Dir einfach vor, Du wärest ein Kind, handicapiert seit Geburt und tagtäglich die allergrössten Schmerzen leidend. Täglich, ja stündlich fragst Du Deine Eltern: wieso???? Und immer wieder sagen sie einfach: "Ja, Du hast nun mal Pech gehabt!"
Wäre das für Dich nicht etwas unbefriedigend?
So plump würde das wohl kaum jemand ausdrücken. Du formulierst das so, als ob den Eltern das Leid ihres Kindes egal wäre. Ich würde meinem Kind als Mutter sagen: „Niemand weiß, warum es dir so geht. Aber wir werden alles versuchen, um dir zu helfen und dir wenigstens die Schmerzen zu nehmen. Und schau mal: Du kannst zwar nicht mit anderen Kindern draußen herumtoben, aber dafür kannst du dir tolle Geschichten ausdenken. Und wir können andere Sachen machen und jemanden zum Spielen einladen.“
Das ist nicht der Punkt!!
Die Frage war und ist nicht: "Wie sag ich's meinem Kinde?"
Die Frage ist: Genügt es mir, zu wissen, dass mein Kind nun schlicht und einfach Pech hatte? (Ob und wie ich es dann dem Kind vermittle, steht hier nicht zur Diskussion).
Könnte ich dies einfach so hinnehmen? oder würde ich es ggf vielleicht in Erwägung ziehen, dass hier doch tiefere Gründe da sein könnten?
lg
Syrius

