Debatten und Diskussionen sind in der Regel eine Art geistiger verbaler Kampf. Diskussion weden in der Regel geführt, ohne dass vorher Ziele und Regeln definiert werden. Sie missraten in der Folge zu einem verbalen Duell, mit dem Ziel zu siegen, zumindest aber nicht zu unterliegen. Die übliche Minimalregel beschränkt sich darauf, Beleidigungen zu unterlassen. Ansonsten sind jegliche Finten zumindest nicht verboten, mit deren HIlfe man den Gegner "von der Blanche" fegen kann.
Dagegen hilft eine bewährte Abwehrtechnik, mit deren Hilfe man zwar nicht siegen aber auch nicht besiegt werden kann. Es ist die verteidigungs-/ abwehrorientierte Argumentation.
Hier verwendet man Fehler oder Versäumnisse von Personen als Entschuldigung für Fehler oder Versäumnisse anderer Personen: "Aber die haben das doch auch gemacht."
Hier sucht man nach Fehlern und Versäumnissen um damit eigene Versäumnisse oder Fehler als zwingende Folge darzustellen.: "Die haben zuerst und da mussten wir dann auch."
Ich nenne ein beliebiges aber in zahllosen Debatten beliebtes Beispiel: "Die Engländer brauchen garnichts zu sagen, die haben doch selbst deutsche Städte bombardiert, die sind um keinen Deut besser als die Deutschen."
Zig weitere Beispiele kann jeder selbst nennen. Kinder sind wahre Meister in dieser Abwehr und Einigelungstechnik.
"Bereichert" wird diese Verfahrensweise noch durch weitere Mittel, wie z.B. durch die Technik der Pauschalisierung (die Engländer, die Deutschen).
Solche Argumentationsweisen eröffnen end-, frucht- und ergebnislose "Teufelskreise".
Der Nutzen Aber-Argumentation für einen Diskutanten liegt offensichtlich darin, dass der Gegner so glänzend argumenieren kann, wie er mag, er kann niemals siegen. Die Debatte führt auf diese Weise irgendwann zu Abbruch oder Erschöpfung aber niemals zu vollem Sieg und völliger Niederlage.
Solche Kampf-Diskussionen mit dem Ziel "gut dazustehen" findet sich auch in diesem Forum "Religion" zu Hauf. Und das ist völlig in Ordnung, weil und wenn eine Klärung der Ziele und auch der zulässigen und unzulässigen Mittel zuvor nicht erfolgt.
Soll eine Debatte zu wirklichen weiterführenden, Ergebnissen, idealerweise sogar zu einer Lösung führen, dann müssen beide Seiten darauf vertrauen können, dass es der Gegenseite gleichermaßen um weiterführende Ergebnisse, vielleicht sogar um Lösung aber niemals um Sieg geht. Ferner müssen Einigelungsargumente der obigen Art als nicht hilfreich, weil niemals lösungsorientiert beschrieben und ausgeschlossen werden. Eine professionelle Moderation erleichtert es den Gesprächspartnern aus einem Gespräch nicht unversehens in eine Kampfdiskussion abzugleiten.
Dagegen hilft eine bewährte Abwehrtechnik, mit deren Hilfe man zwar nicht siegen aber auch nicht besiegt werden kann. Es ist die verteidigungs-/ abwehrorientierte Argumentation.
Hier verwendet man Fehler oder Versäumnisse von Personen als Entschuldigung für Fehler oder Versäumnisse anderer Personen: "Aber die haben das doch auch gemacht."
Hier sucht man nach Fehlern und Versäumnissen um damit eigene Versäumnisse oder Fehler als zwingende Folge darzustellen.: "Die haben zuerst und da mussten wir dann auch."
Ich nenne ein beliebiges aber in zahllosen Debatten beliebtes Beispiel: "Die Engländer brauchen garnichts zu sagen, die haben doch selbst deutsche Städte bombardiert, die sind um keinen Deut besser als die Deutschen."
Zig weitere Beispiele kann jeder selbst nennen. Kinder sind wahre Meister in dieser Abwehr und Einigelungstechnik.
"Bereichert" wird diese Verfahrensweise noch durch weitere Mittel, wie z.B. durch die Technik der Pauschalisierung (die Engländer, die Deutschen).
Solche Argumentationsweisen eröffnen end-, frucht- und ergebnislose "Teufelskreise".
Der Nutzen Aber-Argumentation für einen Diskutanten liegt offensichtlich darin, dass der Gegner so glänzend argumenieren kann, wie er mag, er kann niemals siegen. Die Debatte führt auf diese Weise irgendwann zu Abbruch oder Erschöpfung aber niemals zu vollem Sieg und völliger Niederlage.
Solche Kampf-Diskussionen mit dem Ziel "gut dazustehen" findet sich auch in diesem Forum "Religion" zu Hauf. Und das ist völlig in Ordnung, weil und wenn eine Klärung der Ziele und auch der zulässigen und unzulässigen Mittel zuvor nicht erfolgt.
Soll eine Debatte zu wirklichen weiterführenden, Ergebnissen, idealerweise sogar zu einer Lösung führen, dann müssen beide Seiten darauf vertrauen können, dass es der Gegenseite gleichermaßen um weiterführende Ergebnisse, vielleicht sogar um Lösung aber niemals um Sieg geht. Ferner müssen Einigelungsargumente der obigen Art als nicht hilfreich, weil niemals lösungsorientiert beschrieben und ausgeschlossen werden. Eine professionelle Moderation erleichtert es den Gesprächspartnern aus einem Gespräch nicht unversehens in eine Kampfdiskussion abzugleiten.

