25-08-2013, 21:43
(25-08-2013, 20:48)dalberg schrieb: Debatten und Diskussionen sind in der Regel eine Art geistiger verbaler Kampf.Natürlich nur bei den Leuten, für die alles „Kampf“ bzw. „Wettbewerb“ ist. Dies kann man nur mit Kopfschütteln registrieren. Ich sehe das beispielsweise nicht so.
(25-08-2013, 20:48)dalberg schrieb: Diskussionen werden in der Regel geführt, ohne dass vorher Ziele und Regeln definiert werden.Auch das ist ein „gefühltes Urteil“. Dafür haben wir die Themen, die eine These vorgeben. Idealerweise erhofft man sich Zustimmung oder überzeugende Argumente dagegen. So viel Offenheit sollte denkbar sein. (Die Moderation würgt regelmäßige längere Monologe ab (Predigten), die nur die weltanschauliche Selbstdarstellung zum Ziel haben.)
(25-08-2013, 20:48)dalberg schrieb: Sie missraten in der Folge zu einem verbalen Duell, mit dem Ziel zu siegen, zumindest aber nicht zu unterliegen.Das liegt nicht daran, das die Ziele nicht klar wären, sondern am Charakter der Diskutanten, die sich nicht an das Thema halten und persönliche Urteile in den Vordergrund rücken und nicht vertragen, wenn diese Urteile widerlegt oder auch nur angezweifelt werden.
(25-08-2013, 20:48)dalberg schrieb: Dagegen hilft eine bewährte Abwehrtechnik, … aber niemals zu vollem Sieg und völliger Niederlage.Es ist nicht so, dass ich deine Argumentation, die im angedeuteten Zitat steht, verstanden hätte. Was du beschreibst sind (philosophisch gesehen) unzulässige Verallgemeinerungen und Pauschalisierungen. Sie stellen keine „Abwehrtechnik“ dar, sondern bestenfalls eine Ermüdungstaktik, bei dem der erfahrene Benutzer sich sagt: „Lass ihn/sie! Ich habe Besseres zu tun.“
(25-08-2013, 20:48)dalberg schrieb: Solche Kampf-Diskussionen mit dem Ziel "gut dazustehen" findet sich auch in diesem Forum "Religion" zu Hauf. Und das ist völlig in Ordnung, weil und wenn eine Klärung der Ziele und auch der zulässigen und unzulässigen Mittel zuvor nicht erfolgt.Gewiss, aber das ist immer eine Frage danach, in welcher Art Welt man leben möchte. Im Übrigen sind die grundsätzlichen Benimm-Regeln sehr wohl vorhanden und zwar in der Form unserer Boardregeln (Link oben rechts).
(25-08-2013, 20:48)dalberg schrieb: Ferner müssen Einigelungsargumente der obigen Art als nicht hilfreich, weil niemals lösungsorientiert beschrieben und ausgeschlossen werden.Wie gesagt, man gibt sich nicht mit Leuten und ihren Beiträgen ab, die nicht vernünftig diskutieren. Wer sich da als Sieger fühlt, unterliegt einer Selbsttäuschung! Ehrlicherweise müsste der Beitragsverfasser sich sagen: „Uups, da habe ich etwas falsch gemacht, dass mir der Partner nicht mehr antwortet.
(25-08-2013, 20:48)dalberg schrieb: Eine professionelle Moderation erleichtert es den Gesprächspartnern aus einem Gespräch nicht unversehens in eine Kampfdiskussion abzugleiten.Wir hätten softwareseitig sogar die Möglichkeit, nur moderierte Beiträge zu veröffentlichen. Nur bedeutet dies eine Menge mehr Arbeit, die das Team in seiner Freizeit leistet. Wir leben halt in einer Welt voller Mängel, die eigenverantwortlich auszugleichen jede/r aufgerufen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

