07-01-2014, 01:19
Warum sollte man etwas verbieten, was sowieso klar ist.
Warum wurde das Verbot dann nicht von Christen übernommen.
In vegetationsarmen Gebieten ergibt es sich von selbst, das die wenigen
Anbauflächen nicht für Tierfutter genutzt werden.
Da sollte aber kein Grund sein gleich umfassende Verbote auszusprechen.
Wildschweine wurden gleich draufgepackt.
Die jüdischen Speisegesetze werden aber damit begründet, das sie dem Menschen schaden.
Wenn körperlich absolut nicht passt wird wieder die geistliche Kelle rausgeholt.
1. Körperliche Schädigung
Der mittelalterliche Gelehrte Maimonides erklärte z. B., dass alle in der Tora verbotenen Speisen dem menschlichen Körper schaden. Mit den Kaschrut-Vorschriften habe die Tora den Juden also einen Schlüssel gegeben, mit dem sie das Gute von dem Schlechten unterscheiden können.
2. Seelische Schädigung
Nachmanides hingegen erklärte, auch andere Völker äßen die verbotenen Speisen, ohne dass sie Schaden dadurch litten. Die verbotenen Speisen schadeten den Juden nicht körperlich, sondern seelisch. Seiner Ansicht nach ist es bezeichnend, dass alle in der Tora für den Verzehr verbotenen Vögel Raubvögel sind (Adler, Falke, Habicht ...), während die zum Verzehr erlaubten (Hühner, Taube, Ente, Gans ... ) dagegen keine sind. Irgendetwas vom Raubvogel färbe auf den ab, der ihn verspeise. Auf diese Weise wird auch das Verbot des Blutgenusses verständlich: Der Genuss von Blut gewöhne an Grausamkeit und fördere mörderische, zerstörerische Sitten.
3. Heiligkeit
Das vornehmste Motiv der Speisegesetze ist jedoch das in Lev 19,2 EU geforderte Ideal der Heiligkeit, nicht als abstrakte Idee, sondern als beherrschendes Prinzip im täglichen Leben der Männer, Frauen und Kinder. „Die Speisegesetze erziehen uns zur Herrschaft über unsere Gelüste, sie gewöhnen uns daran, aufkeimende Wünsche zu unterdrücken, ebenso auch die Neigung, die Freude am Essen und Trinken als Zweck des menschlichen Daseins anzusehen“ (Sohar)
In vielen Fällen kommt man sicher in Erklärungsnot.
Dann zieht die alte Regel, "Wenn ich nur einen Hammer habe sieht jedes Problem aus wie ein Nagel"
Also Gott.
"Jüdische Gelehrte lehnen meist Interpretationen und Überlegungen als „menschliche Auslegungsversuche des göttlichen Willens“ ab und berufen sich einfach auf die Festlegung Gottes, die ein Mensch weder interpretieren noch erklären kann oder darf. Diese Regeln wurden nach jüdischer Überlieferung den Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten durch Moses übermittelt."
Da ist mir noch ein Detail aufgefallen, "Nach biblischer Vorstellung ist das Blut der Sitz der Seele und darf daher grundsätzlich nicht verzehrt werden."
Grübel, wie ist das dann mit der Seele bei Unfallopfern mit ganz hohem Blutverlust. Na vielleicht passt die Seele in 1cm3.
Warum wurde das Verbot dann nicht von Christen übernommen.
In vegetationsarmen Gebieten ergibt es sich von selbst, das die wenigen
Anbauflächen nicht für Tierfutter genutzt werden.
Da sollte aber kein Grund sein gleich umfassende Verbote auszusprechen.
Wildschweine wurden gleich draufgepackt.
Die jüdischen Speisegesetze werden aber damit begründet, das sie dem Menschen schaden.
Wenn körperlich absolut nicht passt wird wieder die geistliche Kelle rausgeholt.
1. Körperliche Schädigung
Der mittelalterliche Gelehrte Maimonides erklärte z. B., dass alle in der Tora verbotenen Speisen dem menschlichen Körper schaden. Mit den Kaschrut-Vorschriften habe die Tora den Juden also einen Schlüssel gegeben, mit dem sie das Gute von dem Schlechten unterscheiden können.
2. Seelische Schädigung
Nachmanides hingegen erklärte, auch andere Völker äßen die verbotenen Speisen, ohne dass sie Schaden dadurch litten. Die verbotenen Speisen schadeten den Juden nicht körperlich, sondern seelisch. Seiner Ansicht nach ist es bezeichnend, dass alle in der Tora für den Verzehr verbotenen Vögel Raubvögel sind (Adler, Falke, Habicht ...), während die zum Verzehr erlaubten (Hühner, Taube, Ente, Gans ... ) dagegen keine sind. Irgendetwas vom Raubvogel färbe auf den ab, der ihn verspeise. Auf diese Weise wird auch das Verbot des Blutgenusses verständlich: Der Genuss von Blut gewöhne an Grausamkeit und fördere mörderische, zerstörerische Sitten.
3. Heiligkeit
Das vornehmste Motiv der Speisegesetze ist jedoch das in Lev 19,2 EU geforderte Ideal der Heiligkeit, nicht als abstrakte Idee, sondern als beherrschendes Prinzip im täglichen Leben der Männer, Frauen und Kinder. „Die Speisegesetze erziehen uns zur Herrschaft über unsere Gelüste, sie gewöhnen uns daran, aufkeimende Wünsche zu unterdrücken, ebenso auch die Neigung, die Freude am Essen und Trinken als Zweck des menschlichen Daseins anzusehen“ (Sohar)
In vielen Fällen kommt man sicher in Erklärungsnot.
Dann zieht die alte Regel, "Wenn ich nur einen Hammer habe sieht jedes Problem aus wie ein Nagel"
Also Gott.
"Jüdische Gelehrte lehnen meist Interpretationen und Überlegungen als „menschliche Auslegungsversuche des göttlichen Willens“ ab und berufen sich einfach auf die Festlegung Gottes, die ein Mensch weder interpretieren noch erklären kann oder darf. Diese Regeln wurden nach jüdischer Überlieferung den Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten durch Moses übermittelt."
Da ist mir noch ein Detail aufgefallen, "Nach biblischer Vorstellung ist das Blut der Sitz der Seele und darf daher grundsätzlich nicht verzehrt werden."
Grübel, wie ist das dann mit der Seele bei Unfallopfern mit ganz hohem Blutverlust. Na vielleicht passt die Seele in 1cm3.
