14-01-2014, 12:17
(14-01-2014, 11:29)Sucher schrieb: Da Du auch von Polemik geredet hast: dass wir Gesetze benötigen, die festlegen, was "gut" ist und "böse", um das menschliche Miteinander gewissermaßen von OBEN her zu regeln, ist klar. Viele der Gesetze, dessen Einhaltung bis zum Vergehen der Erde der Namensgeber des Christentums unmissverständlich gefordert hat, beachtet heute so gut wie kein Christ mehr. Das gilt auch für die Forderungen Jesus, die Feinde zu lieben und allen Besitz mit den Armen zu teilen und den Unterdrückern zu geben, was diese fordern. Das Einhalten dieser Gesetze und Forderungen aber müsste laut Jesu Christi das Weltbild eines Christen sein. Hältst Du diese Gesetze und Forderungen für sinnvoll?
Na ja, da sich Jesus (und die Bibel) auch oft in Aussagen widersprechen, kann man nur mutmaßen, was denn Jesus überhaupt gewollt hat (sofern es diese Person überhaupt je gegeben hat.
Was Feindesliebe, Wohltätigkeit und Cäsarstribut betrifft, halte ich das für sinnvoll ? Ist das ne Fangfrage ? Aber im Ernst, grundsätzlich bin ich einer humanistischen Sicht der Dinge zugeneigt, also kurz gesagt, in einer Gesellschaft ist das größtmögliche Wohlergehen aller anzustreben, da mir das persönlich dann auch wieder nützt. Ob man das nur mit solch einfachen Formeln wie "Halte die andere Backe hin", "Geb Cäsar's was Cäsar's" ist und "Verkauf deine Reichtümer" erreicht, möchte ich bezweifeln.

