(12-05-2014, 11:41)Harpya schrieb: Wo kein Kläger da kein Richter.
Als der Christ Stephanus von den Juden gesteinigt wurde, bekamen die Christen das mit und die Juden mußten nun fürchten, von einem Christen bei den Römern angezeigt zu werden.
Klar war die Person Stephanus den Römern egal.
Aber wenn die pax romana gebrochen wurde (illegale Hinrichtung etc) dann verstand der Römer keinen Spaß. Das ließ er sich nicht bieten, das war eine Respektlosigkeit gegen den Kaiser, ein Offizialdelikt. Nur der Kaiser und sein Statthalter hatte das Tötungsmonopol.
Da wachte Rom sehr genau darüber. Wenn das römische Tötungsmonopol mißachtet wurde, kam das der Vorstufe eines Aufstands gleich. Da statuierte der Römer sofort ein Exempel. Alle Schuldigen (Richter und Henker) wurden gekreuzigt. So war das im gesamten Imperium Romanum

