28-05-2014, 22:29
Zur Beantwortung der Titelfrage kann ein Blick auf die Entwicklung der Religionen beitragen.
In früher Zeit wurden Ursachen für Ereignisse gesucht, die sich die damaligen Menschen nicht erklären konnten. Die Folgen eines Blitzes z.B. waren sichtbar. Was ihn auslöste, war unbekannt. Geister (Animismus), später Götter (Polytheismus) wurden dafür verantwortlich gemacht. Auch die Bibel gibt dazu Beispiele - u.a. der von polytheistischen Sumerern und Babyloniern übernommene Mythos der Sintflut.
Aus Animismus und Polytheismus wurde schließlich die vielleicht erste monotheistische Religion kreiert - der Glaube an die Sonne - Aton (14. Jh vuZ). Die mächtige polytheistische ägyptische Priesterschaft erzwang jedoch in kurzer Zeit die Rückkehr zur Verehrung ihrer alten Götter.
Mose, so er denn lebte (wahrscheinlich z.Z. Ramses II - Piramese - 13. Jh. vuZ ), kreierte eine neue Religion. Er sah in einem Vulkangott, Jahwe, den Hauptgott des von ihm geführten, heute Hebräer genannten Stammeskonglomerats. Die hebräische Religion entwickelte sich so nach und nach zur Monolatrie (Jahwe = einziger Gott des hebräischen Volkes, bei anerkannter Existenz von Göttern anderer Völker), woraus dann der hebräische Monotheismus entstand (Jahwe = einziger existenter Gott). AT/Tanach geben Hinweise auf diese Entwicklung.
Aus dieser Religion entstand dann das Christentum, welches mehr als das Judentum dem Selbsterhaltungstrieb schmeichelte, in dem es für die, die die NT-Botschaft lebten, Hoffnung auf ewiges Leben im Glück weckte, für die vorgeblich Bösen jedoch Hölle bzw. Purgatorium verkündete - von moderner Theologie oft als Gottferne dargestellt.
Mohammed (6./7. Jh nuZ) mixte jüdische und christliche Religion. Ob er tatsächlich Botschaften empfangen zu haben glaubte, ein Phänomen, welches ab und an ja auch heute noch zu beobachten ist und Behandlung in der Psychiatrie erfahren kann, oder ob er die von ihm verkündete Religion lediglich kreierte, um dadurch Macht und Reichtum zu erlangen, wird wohl nie definitiv zu klären sein. Vielleicht war`s ja beides.
Fazit: Religionen sind meiner festen Überzeugung nach ausnahmslos menschengemacht! Die Existenz eines Gottes oder mehrerer davon kann ich ebensowenig erkennen wie das buddhistische Nirwana, die Reinkarnation, die menschliches Schicksal verkündende Sterndeuterei oder das Erscheinen der weißen Frau auf der Burg in der Nachbarschaft.
In früher Zeit wurden Ursachen für Ereignisse gesucht, die sich die damaligen Menschen nicht erklären konnten. Die Folgen eines Blitzes z.B. waren sichtbar. Was ihn auslöste, war unbekannt. Geister (Animismus), später Götter (Polytheismus) wurden dafür verantwortlich gemacht. Auch die Bibel gibt dazu Beispiele - u.a. der von polytheistischen Sumerern und Babyloniern übernommene Mythos der Sintflut.
Aus Animismus und Polytheismus wurde schließlich die vielleicht erste monotheistische Religion kreiert - der Glaube an die Sonne - Aton (14. Jh vuZ). Die mächtige polytheistische ägyptische Priesterschaft erzwang jedoch in kurzer Zeit die Rückkehr zur Verehrung ihrer alten Götter.
Mose, so er denn lebte (wahrscheinlich z.Z. Ramses II - Piramese - 13. Jh. vuZ ), kreierte eine neue Religion. Er sah in einem Vulkangott, Jahwe, den Hauptgott des von ihm geführten, heute Hebräer genannten Stammeskonglomerats. Die hebräische Religion entwickelte sich so nach und nach zur Monolatrie (Jahwe = einziger Gott des hebräischen Volkes, bei anerkannter Existenz von Göttern anderer Völker), woraus dann der hebräische Monotheismus entstand (Jahwe = einziger existenter Gott). AT/Tanach geben Hinweise auf diese Entwicklung.
Aus dieser Religion entstand dann das Christentum, welches mehr als das Judentum dem Selbsterhaltungstrieb schmeichelte, in dem es für die, die die NT-Botschaft lebten, Hoffnung auf ewiges Leben im Glück weckte, für die vorgeblich Bösen jedoch Hölle bzw. Purgatorium verkündete - von moderner Theologie oft als Gottferne dargestellt.
Mohammed (6./7. Jh nuZ) mixte jüdische und christliche Religion. Ob er tatsächlich Botschaften empfangen zu haben glaubte, ein Phänomen, welches ab und an ja auch heute noch zu beobachten ist und Behandlung in der Psychiatrie erfahren kann, oder ob er die von ihm verkündete Religion lediglich kreierte, um dadurch Macht und Reichtum zu erlangen, wird wohl nie definitiv zu klären sein. Vielleicht war`s ja beides.
Fazit: Religionen sind meiner festen Überzeugung nach ausnahmslos menschengemacht! Die Existenz eines Gottes oder mehrerer davon kann ich ebensowenig erkennen wie das buddhistische Nirwana, die Reinkarnation, die menschliches Schicksal verkündende Sterndeuterei oder das Erscheinen der weißen Frau auf der Burg in der Nachbarschaft.

