12-07-2014, 14:55
(11-07-2014, 20:33)Geobacter schrieb: Ich weis nicht was Ewig ist.Nun, wir leben in "Mittelerde" (J. R. R. Tolkien), einer Welt, die auf logarithmischer Skala in unserer Nachbarschaft existiert. Für diese sind unsere Überlebensmechanismen und damit unser Erkenntnisapparat ausgelegt. Was weit jenseits zum Kleinen wie zum Großen liegt, entzieht sich dem, was wir sicher wissen bzw. sagen können.
"Ewig" gehört dazu.
(11-07-2014, 20:33)Geobacter schrieb: Entweder eine endlos gedehnte Raumzeit, oder ein Raumzeitloses Empfinden.Unwahrscheinlich. Es ist eher so, dass unser Leben und Denken hier und jetzt über die reine Zeitlichkeit hinaus greift. Wir nennen dies "Kultur" bzw. "Geschichte", Sprache, Dichtkunst usw..
Letzterem werden wir wohl sehr wahrscheinlich bei unserem Sterben begegnen.
(11-07-2014, 20:33)Geobacter schrieb: Ich persönlich tendiere dazu, dass unsere Vorstellung von einem Universum an sich schon grundlegend falsch ist und dass das was wir als Universum zu verstehen meinen, gar kein solches ist.Das könnte auf sehr großer und sehr kleiner Skala durchaus zutreffen. Unsere Erkenntnisse wollen aber die Welt "im Wesentlichen" (für uns selbst) beschreiben. Man darf die Ansprüche nicht übertreiben.
(11-07-2014, 20:33)Geobacter schrieb: Die Begründung dafür ist ein wenig umfangreich.Elegant aus der Affäre gezogen, aber unbefriedigend. Interessanter ist schon die Vorstellung von Smolin, dass jedes Schwarze Loch ein Baby-Universum erzeugt, ja, dass parallel zu unserer Welt unendlich viele weitere bestehen. Wir leben quasi in einem Schaum aus Welten mit völlig unterschiedlichen physikalischen Verhältnissen (Naturkonstanten und -Gesetzen).
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

