(13-07-2014, 16:17)Artist schrieb:Das hat Ekkard sicher auch gemeint. Aber er hat es auch gleichzeitig ausgeschlossen.(12-07-2014, 14:55)Ekkard schrieb:(11-07-2014, 20:33)Geobacter schrieb: Entweder eine endlos gedehnte Raumzeit, oder ein Raumzeitloses Empfinden.Unwahrscheinlich. Es ist eher so, dass unser Leben und Denken hier und jetzt über die reine Zeitlichkeit hinaus greift. Wir nennen dies "Kultur" bzw. "Geschichte", Sprache, Dichtkunst usw..
Letzterem werden wir wohl sehr wahrscheinlich bei unserem Sterben begegnen.
Hm, wir leben also im Kontext zu dem, was vor unserer Zeit passiert/entstanden ist.
Ich habe mit Sterben aber den Vorgang gemeint und nicht den Tod selbst.
Sterben ist in der Regel nichts Plötzliches, sondern ein langsamer Prozess, bei dem das Gehirn nach und nach sich selber abschaltet. Wobei die Begrifflichkeit "Unser" wiedermal nichts mit unserem Sinn für Realität zu tun hat. Weil "Wir und Unser" nichts wirklich Reproduzierbares ist. Es ist nur Synonym für "M-ICH" als meine eigene Messlatte in Relation zu euch. Plural oder Singular.
Deswegen leben wir nicht im Kontext zur Vergangenheit, sondern die Vergangenheit lebt immer in unserem Kontext zur Gegenwart weiter....
Wäre das nicht so, dann müssten wir immer wieder neu beim Faustkeil anfangen und auch jeden Tag das Rad wieder neu erfinden..
Also sprach der Herr: "Seid furchtbar und vermehret euch".........


