21-07-2014, 13:35
(20-07-2014, 22:28)petronius schrieb:(19-07-2014, 14:20)konform schrieb: Welche Möglichkeiten sehen die verehrten Mitforisten/ innen zur Sicherung des künftigen Energiebedarfs?
man nutze, was die sonne auf uns niederstrahlt
direkt (pv) oder indirekt (wind, wasser, wellen, biomasse...)
man kann auch den mond anzapfen (gezeiten)
Die Welt ist nicht so friedlich, wie gerne geglaubt wird. Doch möglich wäre es, dass in Zeiten ohne größere kriegerische Konflikte die nötige Energie vermehrt aus den genannten Quellen beschafft werden kann. Allerdings nimmt die Weltbevölkerung noch immer jährlich um die achtzig Millionen zu, achtzig Millionen, die natürlich auch Energie benötigen.
Völker wie Chinesen und Inder wollen auch ihren Teil am technischen Fortschritt haben, was der Durchschnittsbürger mit dem Besitz eines Automobils gleichsetzt. Damit steigt auch der Bedarf an Kraftstoffen weiter an. Der überwiegende Teil dieser Kraftstoffe besteht nach wie vor aus Erdöl und Erdgas. Von der Nutzung von Energiepflanzen sollte man schnellstmöglich Abstand nehmen. Denn im Gegensatz zur Meinung der Bundes-Physikerin Merkel ist Ackerfläche nicht im Überfluss vorhanden...
Mit Windkraft lassen sich vielleicht bis 5 % des Strombedarfs decken, mit dem Ausbau von Solaranlagen vielleicht 50 %. Die Entwicklung von solar-betriebenen Panzern steckt allerdings noch in den Kinderschuhen...
Gezeitenkraftwerke werden als Stromlieferanten wohl nie eine große Rolle spielen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gezeitenkraftwerk
Zitat aus obigem Link:
Zitat:Fordert man ein Minimum an Tidenhub von 5 m, so gibt es ungefähr hundert geeignete Buchten auf der Erde, die für ein Gezeitenkraftwerk genutzt werden könnten. Nur die Hälfte dieser ließe einen wirtschaftlichen Einsatz zu.
Die gesamte Fläche der Wüsten auf unserer Erde beträgt um die 40 Millionen Quadratkilometer. Zumindest jene Flächen in nicht arktischen Regionen sind - wenn auch mit riesigem Aufwand - kultivierbar. Immerhin gibt es die Sahara noch nicht lange. Natürlich würden sich begrünte Wüsten auf das Klima vorteilhaft auswirken. Allein dadurch würde der Energiebedarf deutlich sinken. Dagegen ist nicht mehr ganz von dieser Welt der Vorschlag des Anbaus von Mais auf dem Mars.

