(27-07-2014, 15:28)konform schrieb: . . . würde man auf den - wenn auch mit hohem Anfangsaufwand - brachliegende Flächen, nicht zuletzt auch die Wüsten (ausgenommen solche in arktischen Regionen) - Waldbäume pflanzen . . .
Die Wiederbegrünung der Wüsten ist nicht undenkbar.
Die Sahara war vor ein paar tausend Jahren saftiges Grünland.
Es muß ein sehr saftiges Grünland gewesen sein, denn man fand Nashornskelette
Eine teilweise Wiederbegrünung Nordafrikas wäre relativ einfach möglich, weil es in der Sahara ein großes Becken gibt, das 30 m unter dem Meeresspiegel liegt. Ein Kanal dorthin gebaut, Meerwasser in unvorstellbarer Menge strömt in dieses riesige Becken, verdunstet dort, es bilden sich riesige Wolkenfelder, es gibt Regen . . .
Ein riesiger feuchter, grüner Fleck in der Sahara würde das Klima in ganz Nordafrika drastisch verändern, die Wüste würde nicht mehr wachsen sondern zurückgehen. Hätte sicher auch Einfluß auf das Klima Europas. Ob gut oder schlecht, weiß man nicht so sicher
(27-07-2014, 15:28)konform schrieb: Der zu erwartende Klima-Umschwung würde den Anbau von Früchten bis zur Mitte Grönlands ermöglichen...
Nicht auszuschließen. Denn Grönland heißt ja eigentlich Grünland.
Vor 1500 Jahren wurde dort sogar Wein angebaut. War ein grausiger Sauerampfer, die Wikinger schimpften über dieses Zeug, aber er erfüllte seinen Hauptzweck, besoffen zu machen. Auch Äpfel gab es dort, wenn auch sehr saure. Aber vor allem gab es Getreideanbau dort (Roggen) und Gemüse. Und außerdem gestatteten die grünen Wiesen die Haltung von Weidevieh. Schafe, aber auch Kühe und Ziegen.
Auf den britischen Shetland-Inseln, die sogar weiter im Norden liegen als der Südzipfel Grönlands, werden heute noch die berühmten Shetland Schafe gezüchtet.
Heute würde man wohl keinen Wein und kein Obst in Grönland anbauen, so was importiert man heute problemlos und preiswert aus Italien. Aber Roggen, Kohl, Salat, Spinat, Gurken könnte man dann in Grönland wieder anbauen und auch Weidevieh halten.
Das wäre die positive Seite der Veränderung des Weltklimas
Allerdings hätte das auch extrem negative Folgen
Ungeheure Flutwellen würden jedes Jahr die Küste Hollands überfluten, Millionen Menschen würden ertrinken, Millionen Menschen würden obdachlos werden, Orkane würden Europa verwüsten.
Das sind mir eigentlich die Wüstenbewohner nicht wert . . .

