(27-11-2014, 18:03)indymaya schrieb: Ich merke hier nur, dass Argumente gegen Gott immer erbärmlicher werden. Sogar ein "Erntedank" wird Köchen zugeschrieben.
Einfach hirnlos.
Wenn Du schon Hirn ins Spiel bringen musst, wuerde ich das an Deiner Stelle mal fuer's Ueberlegen benutzen. "Thanksgiving" ist ein staatlicher Feiertag, kein kirchlicher. Genau wie bei Weihnachten steht dabei die Tradition im Vordergrund, nicht die Religion. Es gibt keine staatlich verordneten kirchlichen Feiertage in den USA, da das dem Staat verboten ist.
Das heisst, bei Thanksgiving steht das Familientreffen im Vordergrund. Bei manchen sehr christlichen Familien mag auch das Religioese eine Rolle spielen, bei den meisten Familien aber nicht. Ausser um die Familie selbst geht es vor allem um die Kolonialgeschichte oder auch den Weg, den die eigenen Vorfahren gegangen sind.
So sieht halt die Realitaet aus.
Was hier zum Thema passt, ist der Widerspruch zwischen traditioneller und religioeser Bedeutung, die bestimmten Tagen zugemessen wird. Der Verlust der religioesen Bedeutung wird in den USA z.B. an der dortigen Aufgabe der Sonntagsruhe gesehen. Bei Tagen wie Thanksgiving oder Weihnachten ist die Bedeutung des traditionellen Rituals (das Truthahnessen oder das Beschenken um den Weihnachtsbaum) aber so gross, dass trotz des religioesen Bedeutungsverlusts daran festgehalten wird.

