Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Ein Gott: Judentum, Christentum, Islam - Warum soviel gegenseitige Ablehnung?
(18-03-2015, 23:37)indymaya schrieb: Aber von mir aus kannst du ruhig alles Bekenntnis nennen was nicht deiner Erkenntnis entspricht. Das ändert nichts an dem Geschriebenen, von Menschen, die niemals "falsches Zeugnis" gegeben hätten und die meisten von ihnen auch für das gestorben sind was sie bezeugt haben.
Seit wann beweist der Einsatz des eigenen Lebens irgend einen objektiven Fakt? Der Einsatz beweist nur die innere Verfassung eines Menschen.

(18-03-2015, 23:39)Geobacter schrieb: Wenn man einsieht, dass Glaube immer auch die Wahrscheinlichkeit des Irrtums beinhaltet, dann  ist man auch bereit  andere Lösungswege zu suchen...
Wenn man annimmt, Glaube leiste, Lösungswege zu finden, dann ist man doch schon auf dem falschen Weg? Glaube ist doch dasselbe wie "Haltung". Einer Haltung entspricht die Tendenz in verschiedenen Situationen angemessen zu reagieren - sagen wir: cool zu bleiben.

(18-03-2015, 23:39)Geobacter schrieb: Und  damit meine ich, dass wir einen solchen (Lösungsweg) auch dringend finden müssen.
Richtig. Ich habe dazu heute an anderer Stelle Stellung genommen.

(19-03-2015, 03:23)Harpya schrieb: ... Bibel hat aber steinalte festgemauerte Kenntnise, intolarante, zu missionierende, keine Ideale, sondern auszuführende Vorschriften.
Du musst eine andere Bibel haben als ich. Vielleicht schweben dir die Sittenregeln des AT vor? Die genau hat Jesus auf ihr menschliches Maß zurück geschraubt. Man ist eben kein "guter Mensch", wenn man nur Regeln beachtet. Man muss sich den leidenen Menschen im einzelnen ansehen. (Und ich setze hinzu: die "leidende" Natur, der wir letztlich angehören)

(19-03-2015, 03:23)Harpya schrieb: "In welcher Gesellschaft wollen wir leben" ist die religiös Vorgegebene, da ist die Formulierung falsch.
Reiligös heisst es " In dieser göttlich definierten Gesellschaft müssen wir leben, irgendwann werden wir die Belohnung brauchen"
Ach, Harpya, deine Auffassung von Religion verharrt in einem viel zu einfachen Schema, das man aber überwinden kann. Küng schreibt in seinem Buch "Jesus", dass sich dieser als Laie, der er war, gegen solche theokratische Bürden gestellt hat. Nur die Kirche hat diese Haltung verschüttet - Kaiser Konstantin sogar mit voller Absicht.

(19-03-2015, 03:23)Harpya schrieb: Dass gesellschaftliche Probleme nach religiösen Vorgaben lösbar sind, nun wieviele tausend Jahre braucht man noch ,
um zu begreifen, das das noch nie funktioniert hat, das ist ja schon Realitätsverweigerung.
Und für alle Gesellschaften diese Welt nach einem unveränderliche Modell schon garnicht.
Das unterschreibe ich auch. Ist aber auch nicht Sinn von Glauben, sondern nur deine sehr spezielle Auffassung.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
RE: Ein Gott: Judentum, Christentum, Islam - Warum soviel gegenseitige Ablehnung? - von Ekkard - 19-03-2015, 13:34

Möglicherweise verwandte Themen…
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Theodizee- Warum gibt es das Böse? HWJ 45 8960 28-06-2025, 19:19
Letzter Beitrag: Sinai
  Gott existiert nicht! nobody 363 56656 17-06-2025, 23:29
Letzter Beitrag: Ulan
  Obligatorische Gebete im Christentum, Islam, Judentum Statesman 27 6203 02-06-2025, 23:30
Letzter Beitrag: Sinai

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste