(12-07-2015, 11:15)Schmettermotte schrieb: Und wie verhält es sich dann mit nicht geklärten physikalischen Phänomenen? Sind die dann auch "Dein Glaube und deine Befindlichkeit"? Es muß ja dann gleichberechtigterweise so sein, denn wenn ich an Gott glaube, der das Universum erschaffen hat und die Mächte und dessen Verlauf kontrolliert, dann hat das eine genauso große Daseinsberechtigung wie dein Glaube, dass es sich dabei nur um eine pysikalische Begebenheit handelt, die der Mensch noch nicht erklären kann. Somit ist alles, was nicht erklärbar ist automatisch, wie du es nennst, deine "Befindlichkeit und dein Glaube".
Das ist ein Frage der persönlichen WERTUNG oder der sachlichen Beurteilung.
Wenn es bei der Verarbeitung von ungeklärten physikalischen Phänomenen um eine Wertung geht, dann geht es dabei sicher auch um die "deine Befindlichkeit". Wenn es aber nur um die Frage der sachlichen Beurteilung geht, dann interessiert "deine Befindlichkeit" genau genommen niemanden.
Solltest du dabei trotzdem den "fixen" Anspruch auf ein gleichberechtigtes "Müssen" stellen, dann solltest du dafür bessere Argumente vorweisen können, als die Evangelien. Immerhin handelt es sich dabei um (mythologische) Überlieferungen aus Zeiten, in denen sich die Menschen auch die uns heute geläufige Funktionsweise einer einfachen automatischen Toilettenspülung noch nicht erklären konnten.
Also sprach der Herr: "Seid furchtbar und vermehret euch".........

