Im Prinzip finde ich den Vorstoss im OP gut. Was ich nicht gut daran finde, ist, dass es eine Ungleichbehandlung beinhaltet. Insofern wuerde ich das als Chance fuer jeden gut finden. Wobei ich annehme, dass das in der Praxis wenig aendern wuerde und bei Einheimischen nur wenige einseitig Hochbegabte betreffen wuerde. Trotzdem sollte der Weg offenstehen, rein aus Gruenden der Fairness.
In Deutschland wird noch zu sehr am humanistischen Bildungsideal geklebt. Das ist zwar im Prinzip nicht verkehrt - man sollte alles zumindest erst einmal kennenlernen - aber sollte beim Unizugang keine Rolle spielen. Warum es bei mir noch fuer das Biochemie-Studium relevant war, wie gut ich mit franzoesischer Literatur der Nachkriegszeit umgehen konnte, weiss ich nicht.
Als ich mich fuer ein Stipendium bewarb, wurde mir das noch mal vorgefuehrt. Der Vertrauensdozent, der fuer die Entscheidung massgeblich war, war bekannt fuer Sachen wie dass er die Bewerber zum Abendessen einlud. Wer dann die Hauptganggabel fuer die Vorspeise griff oder das Rotweinglas zum Einschenken des Weissweins reichte, war raus. Da kann sich jeder selbst vorstellen, was da eigentlich abgefragt wurde.
In Deutschland wird noch zu sehr am humanistischen Bildungsideal geklebt. Das ist zwar im Prinzip nicht verkehrt - man sollte alles zumindest erst einmal kennenlernen - aber sollte beim Unizugang keine Rolle spielen. Warum es bei mir noch fuer das Biochemie-Studium relevant war, wie gut ich mit franzoesischer Literatur der Nachkriegszeit umgehen konnte, weiss ich nicht.
Als ich mich fuer ein Stipendium bewarb, wurde mir das noch mal vorgefuehrt. Der Vertrauensdozent, der fuer die Entscheidung massgeblich war, war bekannt fuer Sachen wie dass er die Bewerber zum Abendessen einlud. Wer dann die Hauptganggabel fuer die Vorspeise griff oder das Rotweinglas zum Einschenken des Weissweins reichte, war raus. Da kann sich jeder selbst vorstellen, was da eigentlich abgefragt wurde.

