31-12-2015, 09:50
(30-12-2015, 12:59)Wilhelm schrieb:Dann müssten wir heute noch alle Anhänger der 1. Religion sein, welche das auch immer war, da es mit dem beweisen i.d.R. halt schwer ist dauert es halt mal "etwas" länger.(28-12-2015, 23:48)Ulan schrieb: Sicher. Selbst ueber Dinge nachzudenken fuehrt nicht unbedingt zu besseren Ergebnissen als die Gedanken anderer zu uebernehmen. Letztlich tun wir letzteres ja immer, und anders ist Zivilisation nicht vorstellbar. Nichtsdestotrotz hilft uns das Denken, Erlerntes einzuordnen.
Gedanken aufzunehmen und neue Gedanken hinzubringen, dies zu beweisen und zu verfestigen führt zu neuen Erkennissen.
Dies ist bei Religion nicht möglich, hier ist nur Glauben gefragt, alles andere wird von Gläubigen teilweise nicht anerkannt.
Wobei in anderen Umfeldern ist es auch meistens primär von den wirtschaftlichen Interessen abhängig wie lange der Prozess ob neue Erkenntnisse "Glauben" oder "Wissen" sind dauert.
Der aufgeklärte Westen ist doch nun das Paradebeispiel wir haben das Wissen, wir haben die Kenntnisse und doch glauben wir wir könnten einfach weitermachen. Zeitgleich machen wir uns über Gläubige lustig die etwas ohne Beweise glauben.

