12-07-2017, 23:05
Thema: Fakten und Wertung...
Scilla, Deine Methoden 1 und 2 sind keine Bewertungen, sondern reines Faktensammeln. Unvollständig noch dazu, wie Methode 3 zeigt. Ich würde eine Kombination von allen drei Methoden für sinnvoll erachten.
Die Wertung zeigt sich dann aber in der Frage, was man für Konsequenzen zieht. Du sprichst von einer christlichen Kulturlandschaft, wobei ich in keiner Weise verstehen kann, was Du damit meinen könntest. Inwiefern kann eine Landschaft, also ein Naturraum christlich sein? Wie sieht ein jüdischer Naturraum aus, wie ein islamischer, wie ein hinduistischer etc.?
Und die von Dir erwähnten Bauern habe die Nutzung wohl eher im Sinne einer optimalen Nutzung für sich selbst gesehen, also wie kann man die größtmögliche Ernte einfahren. Dabei hat man dann Methoden wie Dreifelderwirtschaft etc. entwickelt. Die Belange der Tiere und Pflanzen innerhalb dieser Landschaft waren dabei jahrhundertelang nicht einmal sekundär.
Erst als der Mensch im 19. und 20. Jahrhundert langsam begriffen hat, daß seine Handlungen auch seinen eigenen Lebensraum vor Ort und global zerstören, hat er sich ebenso langsam umorientiert.
Insofern stimme ich Dir zu, es müßte viel mehr geschehen, nur stehen da eben die egoistischen, wirtschaftlichen Motive Einzelner und von Interessengruppen im Weg. Dies ist dann eine politische Frage, sicherlich keine religiöse oder naturwissenschaftliche.
Scilla, Deine Methoden 1 und 2 sind keine Bewertungen, sondern reines Faktensammeln. Unvollständig noch dazu, wie Methode 3 zeigt. Ich würde eine Kombination von allen drei Methoden für sinnvoll erachten.
Die Wertung zeigt sich dann aber in der Frage, was man für Konsequenzen zieht. Du sprichst von einer christlichen Kulturlandschaft, wobei ich in keiner Weise verstehen kann, was Du damit meinen könntest. Inwiefern kann eine Landschaft, also ein Naturraum christlich sein? Wie sieht ein jüdischer Naturraum aus, wie ein islamischer, wie ein hinduistischer etc.?
Und die von Dir erwähnten Bauern habe die Nutzung wohl eher im Sinne einer optimalen Nutzung für sich selbst gesehen, also wie kann man die größtmögliche Ernte einfahren. Dabei hat man dann Methoden wie Dreifelderwirtschaft etc. entwickelt. Die Belange der Tiere und Pflanzen innerhalb dieser Landschaft waren dabei jahrhundertelang nicht einmal sekundär.
Erst als der Mensch im 19. und 20. Jahrhundert langsam begriffen hat, daß seine Handlungen auch seinen eigenen Lebensraum vor Ort und global zerstören, hat er sich ebenso langsam umorientiert.
Insofern stimme ich Dir zu, es müßte viel mehr geschehen, nur stehen da eben die egoistischen, wirtschaftlichen Motive Einzelner und von Interessengruppen im Weg. Dies ist dann eine politische Frage, sicherlich keine religiöse oder naturwissenschaftliche.

