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Menschliche Liebe, Christin und NichtChrist
#2
Hallo und willkommen!

Wenn ich das richtig sehe, bist Du es doch gerade, der hier blockt? Verletzt zu sein ist in der Situation zwar verstaendlich, aber sie scheint ja immer noch den Kontakt zu suchen.

Wie auch immer, Du scheinst Glauben nicht ernst zu nehmen. Ich meine jetzt hier nicht, dass Du Glaube fuer Dich akzeptieren sollst (das tu ich uebrigens auch nicht - ich bin nicht glaeubig), sondern dass Du anscheinend der Ansicht bist, dass "Glaube" irgendeine Nebensaechlichkeit im Leben ist, die man nur zu gewissen Anlaessen einmal herausholt und sonst ignoriert. Evangelische Freikirchen sind im allgemeinen etwas radikaler als "normale" protestantische Kirchen, und wer dort Mitglied ist und an die Lehren der Kirche wirklich glaubt, der muss halt zu dem Schluss kommen, dass das, was Ihr getan habt, Suende ist und natuerlich von Gott irgendwann bestraft werden wird. Wenn Deine (Ex?-)Freundin also wirklich glaubt, was die Kirche sie lehrt, so muss Eure Beziehung ihr Probleme bereiten; es geht gar nicht anders. Nur weil Du Glauben nicht fuer wichtig haeltst, musst Du nicht annehmen, dass das fuer sie auch der Fall sein koennte, wenn sie nur wollte.

Rein persoenlich halte ich Beziehungen zwischen tief glaeubigen und nichtglaeubigen Menschen fuer schwierig. Die Phase der Verliebtheit ueberdeckt solche fundamentalen Unterschiede fuer eine Weile, aber wann immer es irgendwelche Spannungen gibt, kommen auch solche Unterschiede zum Tragen und werden im Register der "Verfehlungen" mit aufgerechnet. Vielleicht solltest Du einmal sehen, was denn eigentlich die Punkte sind, die Ihr gemeinsam habt und in welchen Ihr Euch unterscheidet. Auf der "Habenseite" habt Ihr anscheinend die Kinder, die gut miteinander auszukommen scheinen, und Eure koerperliche Anziehung. Auf der Soll-Seite sind Unterschiede im Ausblick auf das Leben an sich, wie der Glaube. Das mit der koerperlichen Anziehung kommt und geht. Eine langfristige Beziehung sollte nicht nur darauf bauen. Es hilft, wenn man gemeinsame Interessen hat. Das faengt an mit Dingen, ob man den Abend lieber vor dem Fernseher verbringt oder gerne ausgeht, geht ueber Essensvorlieben zu Dingen wie, wie sauber und ordentlich man gerne die Wohnung oder das Haus hat, und eine aehnliche weltanschauliche Ausrichtung hilft natuerlich auch ungemein.

Da Du gerade in Scheidung lebst, solltest Du eigentlich wissen, wie einfach es passiert, dass man das Interesse aneinander verliert. Und da Du es nicht erwaehnst, spielt in dem Fall Glaube anscheinend keine Rolle. Es ist ein Element von vielen, das zwar nicht unbedingt passen muss, aber immer ein potentielles Streitthema darstellt.
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Nachrichten in diesem Thema
Menschliche Liebe, Christin und NichtChrist - von Rot - 19-03-2018, 23:30
RE: Menschliche Liebe, Christin und NichtChrist - von Ulan - 20-03-2018, 01:19

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