20-03-2018, 14:48
(19-03-2018, 23:30)Rot schrieb: Unsere Liebe wollte sie geheim halten. Es war für sie eine Sünde, einen verheirateten Mann zu treffen und ihn zu lieben. (Ist es heute wohl auch noch. Ich weiß es nicht).
Wenn Du in Scheidung lebst, wo ist das Problem?
Mir sind Scheidungsfälle bekannt, die zwar Absprachen haben, dass solange die Scheidung noch nicht durch ist, keine neuen Partnerschaften begonnen werden, zumindest aber keine Treffen in der gemeinsamen Wohnung, aber wenn die Situation insgesamt klar ist.
Zitat:Oft begründete sie das mit dem Glauben.
Offensichtlich scheint die Moral ihres Glaubens genauso on-off zu sein wie Euer Verhältnis zueinander.
Zitat:Unsere Liebe sie "verboten". Sie würde von ihrer Gemeinde ausgeschlossen, wenn das jemand erfahren würde oder sie würde bestraft werden...
Hätte man sich auch vorher überlegen können, oder ? Für mich klingt es nach religiöser Doppelmoral. Sorry, ich mein das nicht böse.
Vielleicht solltet Ihr Euer Zusammensein grundsätzlich im Lichte Eurer Religion und Moralvorstellungen reflektieren. Du kämpfst um Euch - ok. Und es liest sich so, als kämpft sie gleichzeitig um ihre Religion.
Zitat:Wie kann es sein, dass der Glaube diese extrem tiefe Liebe nicht zulässt?!?!
Eigentlich geht es nicht um Glauben. Es geht um zwei Menschen, die nicht so recht wissen, was sie voneinander wollen. Würdet Ihr das wissen, dann könntet Ihr Euch auch klar positionieren, Euch gegenüber und gegenüber der Gemeinde.
Zitat:Was soll das für ein Gott sein, der uns, mit unseren inneren Gefühlen, nicht erkennt und uns zusammen hält?!
Was kann Gott dafür, dass Ihr Eure Situation nicht regeln könnt? Mehr als einen Verstand und Reflektionsvermögen kann Euch Gott auch nicht geben. Wenn Ihr diese Tools verweigert, ist das nicht seine Angelegenheit.

