02-08-2018, 12:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-08-2018, 13:14 von Ulan.
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Das "lebendige Wort" ist für eine historische Betrachtung aber Untauglichkeit, weil hier die Beweisfindung einfach versagen muss.
Die Bindekraft von mündlichen Zusagen war sicherlich im 1. Jahrhundert sehr ausgeprägt. Das sollte man bedenken. Es ist aber anzunehmen, dass bei den Zeitzeugen für die 4 Evangelisten wahrscheinlich kein Jünger Jesu mitgewirkt hat. Deshalb fehlt hier leider die eindeutige Authensität, nach welchen ja bekanntlich Bibelforscher sich immer wieder sehnen.
Dieser wichtige Hintergrund ist zugleich Fluch und Segen :
Segen ist er : weil dadurch die festzustellende Vielfalt der frühen Christentums sicherlich beflügelt wurde.
Fluch ist er : weil der Ursprung von bestimmten Lehren nicht ganz klar ist und ggf. auch verfälscht wiedergegeben werden kann.
> ich denke, dass dieser Rückschluß durchaus plausibel ist und von eine Reihe renomierter Bibel-Exegese-Fachleute gerne ausgeblendet wird. Das ist ja auch der Grund weshalb eine kritische Reflektion von Erzkatholiken schwerlich möglich ist. Da ist fast immer ein bestimmter "FILTER" im Kopf der eine objektive Betrachtung verhindert.
Die Bindekraft von mündlichen Zusagen war sicherlich im 1. Jahrhundert sehr ausgeprägt. Das sollte man bedenken. Es ist aber anzunehmen, dass bei den Zeitzeugen für die 4 Evangelisten wahrscheinlich kein Jünger Jesu mitgewirkt hat. Deshalb fehlt hier leider die eindeutige Authensität, nach welchen ja bekanntlich Bibelforscher sich immer wieder sehnen.
Ulan schrieb:Oder anders ausgedrueckt, jeder durfte spontan "Herrenworte" produzieren. Das muss damals eine interessante Zeit gewesen sein.
Dieser wichtige Hintergrund ist zugleich Fluch und Segen :
Segen ist er : weil dadurch die festzustellende Vielfalt der frühen Christentums sicherlich beflügelt wurde.
Fluch ist er : weil der Ursprung von bestimmten Lehren nicht ganz klar ist und ggf. auch verfälscht wiedergegeben werden kann.
> ich denke, dass dieser Rückschluß durchaus plausibel ist und von eine Reihe renomierter Bibel-Exegese-Fachleute gerne ausgeblendet wird. Das ist ja auch der Grund weshalb eine kritische Reflektion von Erzkatholiken schwerlich möglich ist. Da ist fast immer ein bestimmter "FILTER" im Kopf der eine objektive Betrachtung verhindert.

