(03-06-2019, 21:56)oswaldo_8553 schrieb: Ich glaube, dass . . . Menschen, die noch nie von Christus gehört haben, anders beurteilt werden als diejenigen, die die Gelegenheit hatten, das Evangelium während ihres Lebens zu hören.
Genau diese Thematik habe ich unlängst mit einem Zeugen Jehovas diskutiert.
Die Zeugen Jehovas bringen das Evangelium in die fernsten Winkel der Erde (neuerdings sogar zu den Indianern in den Amazonassümpfen)
Tun sie diesen Menschen etwas Gutes?
Wenn ein Amazonas-Indianer stirbt ohne von Jesus gehört zu haben, hat er aus biblischer Sicht die Hoffnung auf Auferstehung.
Wenn er aber bereits von Jesus zu hören beginnt, schwindet mit jedem Tag seine Hoffnung auf Auferstehung,
solange er nicht getauft ist
Der Missionar handelt in seinem eigenen Interesse (er erwirbt durch seine Missionstätigkeit Schätze im Himmel), aber eigentlich zu Lasten der von ihm missionierten Menschen
Denn von Jesus hören und seinem schweren Weg nicht nachfolgen gilt als schwere Hypothek, die jeden Tag wächst
Für Heiden ist es aus christliches Sicht doch am besten, wenn sie nie etwas von Jesus hören und als Heiden sterben.
Dann haben sie die ungeschmälerte Hoffnung auf Auferstehung !

