14-09-2019, 10:36
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14-09-2019, 18:36 von Ulan.
Bearbeitungsgrund: Tippfehler
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Nun, die neueren Uebersetzungen sind deshalb besser, weil sie nicht vorgefertigte Meinungen in die Uebersetzung stecken, die Vorstellungen des spaeten Judentums in die viel aelteren Texte zu importieren versuchen.
Im ersten Vers sind die hebraeischen Worte, um die es geht, erstens, ’ĕ·lō·hîm, zweitens, ’êl, und, drittens, nochmal ’ĕlō·hîm. Oder, anders ausgedrueckt, dreimal dasselbe Wort in zwei grammatischen Formen, in einem sehr kurzen Satz. D.h., hier muss man den Kontext berachten, um eine richtige Uebersetzung zu bekommen, und der Kontext sieht fuer mich hier eindeutig aus.
Warum Buber sich ausserdem entschliesst, nicht die uebliche Uebersetzung von "erben" im Vers 8 zu benutzen, ist mir scheierhaft. Wahrscheinlich geht's auch hier um theologische Empfindlichkeiten, weil auf alle Faelle die Vorstellung vermieden werden muss, dass Gott es noetig gehabt haette, irgendwelche Voelker von seinen Vorgaengern zu erben.
Wie auch immer, ich halte Deine Frage zum Verhaeltnis von Mensch und Gott zumindest im Falle dieses Psalms fuer irrelevant.
Der Rest Deiner Ausfuehrung ist halt spezifisch fuer das Johannes-Evangelium und seiner einzigartigen Auslegung zur Natur Jesu. In anderen Evangelien sieht das ganz anders aus. "Kinder Gottes" gibt es unter Menschen ansonsten auch im AT, und einige davon sind unzweifelhaft Menschen, wie z.B. David, der als Gottes Sohn bezeichnet wird. David wird zum Sohn Gottes, indem er Gottes Geist empfaengt, aehnlich wie Jesus bei der Taufe.
Was genau mit "Kinder Gottes" gemeint ist, ist natuerlich eine interessante Frage, die viele verschiedene Antworten haben kann, und auf die die Bibel selbst auch unterschiedliche Antworten gibt. Was schwebt Dir denn da vor?
Im ersten Vers sind die hebraeischen Worte, um die es geht, erstens, ’ĕ·lō·hîm, zweitens, ’êl, und, drittens, nochmal ’ĕlō·hîm. Oder, anders ausgedrueckt, dreimal dasselbe Wort in zwei grammatischen Formen, in einem sehr kurzen Satz. D.h., hier muss man den Kontext berachten, um eine richtige Uebersetzung zu bekommen, und der Kontext sieht fuer mich hier eindeutig aus.
Warum Buber sich ausserdem entschliesst, nicht die uebliche Uebersetzung von "erben" im Vers 8 zu benutzen, ist mir scheierhaft. Wahrscheinlich geht's auch hier um theologische Empfindlichkeiten, weil auf alle Faelle die Vorstellung vermieden werden muss, dass Gott es noetig gehabt haette, irgendwelche Voelker von seinen Vorgaengern zu erben.
Wie auch immer, ich halte Deine Frage zum Verhaeltnis von Mensch und Gott zumindest im Falle dieses Psalms fuer irrelevant.
Der Rest Deiner Ausfuehrung ist halt spezifisch fuer das Johannes-Evangelium und seiner einzigartigen Auslegung zur Natur Jesu. In anderen Evangelien sieht das ganz anders aus. "Kinder Gottes" gibt es unter Menschen ansonsten auch im AT, und einige davon sind unzweifelhaft Menschen, wie z.B. David, der als Gottes Sohn bezeichnet wird. David wird zum Sohn Gottes, indem er Gottes Geist empfaengt, aehnlich wie Jesus bei der Taufe.
Was genau mit "Kinder Gottes" gemeint ist, ist natuerlich eine interessante Frage, die viele verschiedene Antworten haben kann, und auf die die Bibel selbst auch unterschiedliche Antworten gibt. Was schwebt Dir denn da vor?

