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Volkswirtschaftiche Dogmen auf dem Prüfstand
#3
Ich denke, Philosophie ist jedes Nachdenken über eine Fragestellung. Wenn man also über ökonomische Fragen nachdenkt, dann ist das Philosophie. Philosophie kann wissenschaftlich betrieben werden. Gleichwohl scheint mir kreative Phantasie unter realen Bedingungen gefragt zu sein. Wenn man Ökonomie wissenschaftlich betreiben will, dann hat man es mit einem komplexen System zu tun, das natürlicherweise Rückkopplungen umfasst, die ihrerseits zu chaotischem Systemverhalten führen. Deswegen sind psychologische Faktoren und in ihrer Folge politische Entscheidungen weniger von Einfluss als beispielsweise klimatische Randbedingungen. Wenn also, wie in der so genannten "kleinen Eiszeit" (siehe Wikipedia: hier) geschehen, die Bevölkerungsdichte nicht mehr ausreichend Nahrung erzeugen kann, dann gibt es Mord und Totschlag, bevor es ans Verhungern geht.

Wachstum könnte in dem Sinne auch Innovation, Erfindungsreichtum heißen. Beispielsweise könnte man große Algenbottiche geschickt senkrecht stellen und damit der geringeren Sonneneinstrahlung aussetzen; oder gleich ganz andere Nahrungsquellen erschließen. Da muss pekuniär gar nichts wachsen, sondern möglicherweis "nur" die Nahrungsproduktion aufrecht erhalten werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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RE: Volkswirtschaftiche Dogmen auf dem Prüfstand - von Ekkard - 17-12-2019, 21:24

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