16-03-2020, 19:30
(11-03-2020, 20:10)eddyman schrieb:(11-03-2020, 18:45)Adamea schrieb: Gut und Böse sind also nur 2 Wertmaße. Das Bessere ist der dritte und höchste Wert.Ja, das heißt doch, dass sich ein Dreieck ergibt, die beiden dualistischen (irgendwie zwillinghaften) Größen wie hier gut und böse, werden durch eine übergeordnete Wahrheit ersetzt ("transzendiert" ist und bleibt ein furchtbares Wort). Und um diese übergeordnete Wahrheit sollte es in der Religion gehen.
Das Dreieck ist das Symbol der Wahrheit? Echt? Warum, wie kommt man auf diese Idee? Welcher Gedanke steht dahinter?
Das passt m.E. nicht, würde ich der Wahrheit ein Symbol geben dürfen, dann würde ich eine Kugel wählen.
Ein Kreis tut es auch, da ein Kreis ja das Spiegelbild einer Kugel ist.
Eine Kugel fühlt sich für mich deutlich göttlicher, mächtiger und über alles stehender an als ein Dreieck, welches ohne Drei Ecken nicht existieren würde. Aber eine Kugel/Kreis existiert ohne Ecken, da kann sich sozusagen der „Teufel“ nicht verstecken. Die Kugelform entsteht aus einem einzigen Punkt und dem Radius.
Die Kugel hat die Drei in ihrem Mittelpunkt, dem Radius (der den Innenraum bildet) und ihrer Oberfläche/Umfang. Des weiteren ist sie im Raum. Das Pi symbolisiert m.E. den Spielraum, die Freiheit, also die Lebendigkeit, den Fortschritt, das Vorangehen, die Bewegung, denn alles lebt von Abweichung.
Gott/das Abslute ist die Form, die lebendige Form, das bedeutet 3D.
Die Wahrheit ist 3D, weil Körper und Formen keine 2D Cartoons sind.
Stell dir ein 2D Dreieck vor, du kannst nicht aus jeder Perspektive wissen ob das Dreieck ein dreieckiges (mit 4 Ecken) oder viereckiges Dreieck (mit 5 Ecken) IST. Die Wahrheit ist bei dieser Form also deutlich schwerer zu erkennen, als bei der Form der Kugel. Die Kugel selbst täuscht von keiner einzigen Seite. Wenn es zur Täuschung kommt, dann nur durch die äußeren Umstände z.B. Entfernung und Größen-Ordnungen. Wenn die Kugel größer ist als der Betrachter ist, ist er deshalb zu klein, um auf ihr Ganzes blicken zu können und sieht daher die Kugel als Scheibe/Kreis, also in 2D.
Überall wo der Überblick nicht möglich ist, fehlt der Blick auf das Ganze und es entsteht Täuschung.
Die Kugel ist aus jeder Richtung/Perspektive formgleich. Egal wie man die Kugel dreht, sie ist in ihrer Form gleich. Die Kugel zeigt sich also jedem als das was sie ist, da sie keine täuschenden Ecken hat. Hingegen ist bei einem Dreieck immer ein anderes Schattenbild zu sehen. Jede Perspektive liefert eine anderes Erscheinung/Bild und wer nicht auf das Ganze sehen kann, wird automatisch getäuscht. Auf der Kugel aber, ist allzeit überall verlass.
Ein Punkt ist die Kleinform eines Kreises (ein Sandkorn das der großen Kugel). = Wie im Großen so im Kleinen.“ <--Das ist eine extrem wichtige Formel. Sie scheint banal/profan, aber das ist diese Formel nicht. Der Kugel ist es egal ob sie groß oder klein ist. Sie IST Kugel. Das Sein ändert sich mit der Größe nicht.
Das 2D Dreieck ist m.E. mehr das Symbol für den Menschen, denn wenn der Mensch sich breitbeinig hinstellt und dabei seine Arme bequem hängen lässt, ein Dreieck bildet und wenn sich mehrere Menschen aufeinander stellen (Artistik), dann können sie ein größeres Dreieck bilden, unten stehen mehr Menschen als oben an der Spitze.
Ein Dreieck ist als Form entweder 2D oder eine der 2 3D-Pyramidenformen.
Stelle dir vor das 2D Dreieck hätte keine Spitze, sondern eine Kugel als Abschließendes, dann würde das 2D Schattenbild einem Schlüsselloch gleichen, man könnte darin symbolisch auch einen Menschen mit einem Heiligenschein sehen (okay das ist etwas grob gesehen).
Der Kreis/die Scheibe könnte das göttliche Bewusstsein des Menschen symbolisieren. In Wahrheit ist der Mensch ja mehr als sein Körper, da der Mensch Bewusstsein hat.
Wahrheit und Gerechtigkeit versteckt sich nicht in Ecken, darum ist die Kugel/Kreis m.E. passender als Symbol für das Absolute, die Wahrheit, das Göttliche, das Überall, die Dreiheit/Dreifaltigkeit, die Gleichheit. Der Kreis/Kugel ist die einzige Form die über Gleichförmigkeit verfügt.
Die Kugel ist eine Form, die durch fehlenden Ecken einfach ist.
Die übergeordnete Wahrheit ist die Mitte der Dualität, dort ist die Göttliche Dichotomie. In der Mitte liegt die Wahrheit die beiden Seiten recht gibt, da beides wahr ist, beide wahr haben. So liegt die beste Lösung, für jedes „Problem“ in der Mitte und es gibt im Grunde kein Problem. Man muss die Mitte nur finden, sie existiert und muss daher nicht erschaffen werden, den sie ist erschaffen.
Der Mensch ist eine Dreifaltigkeit (Körper + Geist + Seele/Prägung/Psyche/Datenträger). Der Geist ist eine Dreifaltigkeit, da das Denken zu 1ner Sache 3x gedacht werden kann (m.E. muss/soll, da alles die drei Kategorien hat und das Ganze bildet). Um sich über die ganze Sache bewusst sein zu können, muss man ihre 3 Kategorien beachten, denn erst dann, weiß man um die ganze Sache besser Bescheid.
Ganz so wie es in der Bibel steht (die lese ich zwar nicht, aber so viel weiß ich): Wenn Drei beisammen sind, so bin ich Mitten unter euch. Das bedeutet doch, dass die Wahrheit durch 3 erst entsteht und da ist und dass sie in der Mitte liegt. Die Wahrheit ist 1ne 3heit. Wer nicht wirklich alle 3 Teile erkennt, hat die Wahrheit automatisch nicht.
Das Gott/das Absolute steht über allem und ist vom Mensch nicht in seinem Ganzen zu fassen/erblicken, aber jeder, der sucht, kann das Maß der Drei überall finden. Das Absolute/Gott/Wahrheit zeigt sich überall durch das eine Maß, welches die Formel für alles ist, war und sein wird.
(11-03-2020, 20:10)eddyman schrieb: Wenn also Christus in der Bergpredigt von "Gerechtigkeit" spricht, dann meint Er damit höchstwahrscheinlich nicht die relative, sondern die absolute Ebene.
Das Absolute ist die Dreifaltigkeit, die eine Formel ist. Sie ist allzeit überall, in allem und zwar mit oder ohne Menschheit.
UM Gerechtigkeit auf Erden bringen und erhalten zu können, braucht es diese Formel, die zuerst erkannt, dann eingeübt = im eigenem Selbst verinnerlichen und dann angewendet werden muss.
Würden die Menschen nach der göttliche Logik denken, gäbe es weniger menschliche Dummheit. Die Relativität wäre dann kein Problem mehr, weil dann ja die absolute Logik das erste Wort hat. Gibt man der Logk die Macht, wäre viel Unvernunft und Dummheit nicht mehr möglich.
Was sagt Christus denn in der Bergpredigt über die Gerechtigkeit? Ich habe das leider vergessen. So weit ich mich an die Bergpredigt erinnern kann, ist die nicht besonders klar und deutlich formuliert, wie soll es denn da zur Gerechtigkeit kommen können? Gerechtigkeit bedingt als erstes ja die Klarheit der Situation. Also auch das Verständnis der Situation.
Gerechtigkeit bedingt jedoch etwas mehr als die drei Seiten/Kategorien zu erkennen, denn das mit den 3 "Seiten" ist auch wieder nur ein Teil des ganzen Wissens. Es reich nicht nur die 2 Seiten und das Verbindende zu erkennen.
Die Dreifaltigkeit ist ein in sich selbst verschachteltes Grundmaß des Lebendigen.
(11-03-2020, 20:10)eddyman schrieb: Wenn Christus am Kreuz hängt, und seinen Peinigern vergibt, dann ist das die Demonstration des übergeordneten Standpunkts schlechthin. In diesem Moment der "göttlichen Gerechtigkeit" gibt es kein Gut und Böse, kein gerecht und ungerecht, kein Opfer und Täter mehr.
Christus vergibt seinen Peinigern weil er wusste, dass seine Peiniger nicht wissen was sie tun.
Christus hatte ja das übergeordnete Wissen/Standpunkt.
Göttlichen Gerechtigkeit ist, zu wissen was der andere überhaupt wissen kann und was nicht.
Wissen ist neutral und fragt nicht nach gut und böse.
Jesus Christus hat laut Bibel die Menschheit von Sünden erlöst, damit ist bestimmt die Dummheit durch Unwissenheit gemeint und soll uns sagen, dass Dummheit aus Unwissenheit keine Sünde ist, also vor Gott keine Sünde ist. Gott als ein Allwissender vorgestellt, weiß ja genau, was Unwissenheit und menschliche Dummheit alles anstellen kann. Dummheit kann man nicht ausmerzen. Kaum ist einer zur Vernunft gekommen, kommt schon der Nächstren dem sie fehlt. Jesus hat sich für die Vernunft (die das Gegenteil von Dummheit ist) aufgeopfert. Er war im Sinne/Auftrag der Logik und Vernunft (Gott) unterwegs, denn auf Erden soll Intelligenz und Vernunft sein und vorherrschen.
Aber so ist es nun mal, wer in der Minderheit ist, hatte keine Chance gegen die dumme Mehrheit.
Jesus ist das Opfer der Unvernunft anderer, die in der Überzahl waren. Jesus trug das Kreuz, dass man ihm auferlegt hat. Jesus und jeder der mit ungerechten, unvernünftigen Menschen zu tun hat, hat ein schweres Los/Schicksal/Kreuz zu tragen.
Jesus Christus hat den Menschen besseres Wissen gebracht.
Wissen erlöst von SündenU/Dummheiten, die aus Unwissenheit entstehen.
Wissen verpflichtet und erschafft Gerechtigkeit. Wissen zu missachten erschafft Ungerechtigkeit.
Die Erlösung der Dummheit kommt durch Wissen, also durch Bewusstsein. Logik macht bewusst.
Jesus Christus ist das Symbol für einen bewussten Menschen, sozusagen der Sohn von Logik/Wissen/Wahrheit/Gott/dem Absoluten, welches nötig ist, um Gerechtigkeit zu bringen.
(11-03-2020, 20:10)eddyman schrieb: Der übergeordnete Standpunkt der Religion ist aber, dass es etwas gibt, das nie geboren wurde und deswegen auch nicht sterben kann.
Mit „geboren“ meinst du erschaffen? Mit „Etwas“ meint du die Seele?
die Seele kann nicht geboren werden, werden, weil sie ist, war und sein wird. Die Seele wechselt nur die Zustände zwischen irdischem Sein und nicht irdischem Sein. Das ist ihre Bewwegung.
Ich kann sagen, dass es etwas gibt, was nie geboren werden kann, da es in allem was ist, schon ist.
Dann gibt es einiges, dass kann nicht geboren werden, weil etwas anderes geboren wurde (das eine schließt das Andere automatisch aus). Und dann gibt es noch so einiges, dass kann nicht geboren werden weil keiner daran denkt und es zur Welt bringt. Und dann gibt es noch das was eigentlich nicht geboren wrden soll, also nicht kommen soll, darf, muss, aber der Mensch bringt es ständig in der Welt hervor/gebiert es.
Im Grunde ist es so, dass nicht absolut alles geboren werden/entstehen kann, da es zu viel für die Erde ist. Das Feld aller Ideen und Form ist viel zu voll, um alles allein nur auf dieser Erden werden zu lassen.
Gott/das Absolute ist grenzenlos = nicht begrenzt, aber die Erde ist begrenzt in Fläche und Lebenszeit.
(11-03-2020, 20:10)eddyman schrieb: (Was um Himmels Willen demonstriert Christus denn mit Seinem Wiedererscheinen nach dem "Tod"?!) Ein angeblich von Gott geschaffener Körper, der Geburt und Tod unterliegt, kann also gar nicht maßgeblicher Gegenstand religiöser Überlegungen zu diesem Thema sein.
Was Jesus mit der Wiederauferstehung demonstriert? Wahrscheinlich die Auferstehung der reinen Vernunft, die durch die Verwendung des Verstandes und der Logik erst zustande kommen kann, also sozusagen aus Logik geboren wird.
Der Körper ist durch die Evolution entstanden. Die Evolution hat ihre Ideen vom Absoluten und sie achtet allzeit überall auf die göttliche Formel. Des weiteren entwickelt die Evolution nach Bedarf. Das bedeutet, dass die Evolution ihre Entwicklungen nach der Jetztzeit orientiert. Was da ist und keinen Nutzen mehr hat ode rnicht benutzt wird, wird mit der Zeit zurückgebildet oder umgebildet. Die Evolution hat das Gehirn entwickelt und weiterentwickelt, damit die Vernunft = Heiliger Geist/Gott in jedem Wesen/Tempel einen Thron/Sitzplatz hat. Allerdings muss der Mensch sein Gehirn benutzten um viele göttliche Ideen empfangen zu können und damit die Evolution das Gehirn eher weiter entwickelt als zurück bildet.
Liebe Grüße

