Am Ende ist man schon für sein Leiden mitverantwortlich, weil man es natürlich kultivieren und darin aufgehen kann. Da wird Leiden zu einem Teil des Selbstverständnisses und gibt dem eigenen Leben in einer immer schneller werdenden Welt eine Konstante.
Die Geschichten der Thora sind ganz wunderbar, weil die Bedeutungen, die Menschen darin sehen, verschieden sind. Die einen glauben, Gott wäre an allem Schuld und ein boshafter Tyrann, die anderen erkennen in der Schilderung die Verantwortung von Adam, Eva und Schlange für ihren Taten, und Gott am Ende für den fürsorglichen Vater, der Adam und Eva trotz des Verstoßes Kleidung näht. Der eine sieht in Kain und Abel die Boshaftigkeit dessen, was zugelassen wird, der nächste sieht wie Gott eine Maßnahme trifft, dass Kain nicht aus Rache getötet wird.
Die Geschichten zeigen uns, wie wir das Thema der Gemeinschaft mit Gott rezipieren und was wir darin sehen können. Es gehört zu unserer menschlichen Natur, Verantwortung zu tragen. Wer Konsequenzen aus Handlungen scheut, der verweigert Verantwortung. Die gesamte Geschichte bis zur Flut ist ein Ringen von Gott mit den Menschen. Immer wieder zeigt er fürsorgliche Seiten und dennoch kommen die Menschen ihrer Verantwortung nicht nach, missbrauchen sie, verhalten sich nicht dementsprechend.
Dass wir Menschen uns immer mehr Gedanken um die Verantwortung Gottes machen und nicht um unsere eigene, zeigt aber, wie sehr wir noch auf dem Weg sind, wirklich verantwortliche Menschen zu werden. Noch sind wir fern davon. Deshalb aber ist auch das "Reich Gottes" weit entfernt, denn Frieden hängt immer auch damit zusammen, dass wir uns verantwortlich für die Welt und für andere Menschen zeigen.
Die Geschichten der Thora sind ganz wunderbar, weil die Bedeutungen, die Menschen darin sehen, verschieden sind. Die einen glauben, Gott wäre an allem Schuld und ein boshafter Tyrann, die anderen erkennen in der Schilderung die Verantwortung von Adam, Eva und Schlange für ihren Taten, und Gott am Ende für den fürsorglichen Vater, der Adam und Eva trotz des Verstoßes Kleidung näht. Der eine sieht in Kain und Abel die Boshaftigkeit dessen, was zugelassen wird, der nächste sieht wie Gott eine Maßnahme trifft, dass Kain nicht aus Rache getötet wird.
Die Geschichten zeigen uns, wie wir das Thema der Gemeinschaft mit Gott rezipieren und was wir darin sehen können. Es gehört zu unserer menschlichen Natur, Verantwortung zu tragen. Wer Konsequenzen aus Handlungen scheut, der verweigert Verantwortung. Die gesamte Geschichte bis zur Flut ist ein Ringen von Gott mit den Menschen. Immer wieder zeigt er fürsorgliche Seiten und dennoch kommen die Menschen ihrer Verantwortung nicht nach, missbrauchen sie, verhalten sich nicht dementsprechend.
Dass wir Menschen uns immer mehr Gedanken um die Verantwortung Gottes machen und nicht um unsere eigene, zeigt aber, wie sehr wir noch auf dem Weg sind, wirklich verantwortliche Menschen zu werden. Noch sind wir fern davon. Deshalb aber ist auch das "Reich Gottes" weit entfernt, denn Frieden hängt immer auch damit zusammen, dass wir uns verantwortlich für die Welt und für andere Menschen zeigen.

