13-12-2020, 16:37
Zu Ostern, dem Fest der Auferstehung, gab es in den sechsziger Jahren im Spiegel eine Geschichte unter dem lustigen Titel "Auferstanden wie Goethe?" Jemand hatte geschrieben, wenn Studenten in einem Goethe-Seminar sich monatelang mit dem Leben und Werk des Geheimrats intensiv beschäftigen, verlebendigt er sich in ihnen so sehr, dass der Dichterfürst schließlich in ihnen gewissermaßen eine Auferstehung erlebt. So könne man auch die Auferstehung Jesu im Kirchenvolk zwanglos beschreiben.
Damals war die Aufregung um den Theologen der Entmythologisierung der Bibel, Rudolf Bultmann, der damals neben Karl Barth zu den bedeutendsten Theologen des Jahrhunderts zählte, bei den Evangelischen groß. Er wurde vom Spiegel am 25.07.1966 zu einem ausführlichen Interview über das Thema "Ist Jesus auferstanden wie Goethe?" eingeladen, das man durch Eintippen dieses Titels bei Google nachlesen kann.
Damals war die Aufregung um den Theologen der Entmythologisierung der Bibel, Rudolf Bultmann, der damals neben Karl Barth zu den bedeutendsten Theologen des Jahrhunderts zählte, bei den Evangelischen groß. Er wurde vom Spiegel am 25.07.1966 zu einem ausführlichen Interview über das Thema "Ist Jesus auferstanden wie Goethe?" eingeladen, das man durch Eintippen dieses Titels bei Google nachlesen kann.

