24-12-2020, 22:38
(24-12-2020, 17:37)Praytes schrieb:(24-12-2020, 12:13)Sinai schrieb: Man darf den Menschen nicht zur Sache machenIst das nicht eher eine ethische Frage, die man getrennt von dem Begriff "Ressource" und seiner Bedeutung betrachten sollte?
Ich frage mal - trotz kalendermaessig verordneter Weihnachtsstimmung - warum darf man den Menschen nicht als Sache im Sinn von Gottes Schöpfung adressieren?
Obwohl im kirchlichen Sinne als "Krone der Schöpfung" ausgewiesen, ist er das eben sehr wohl. Eine (auch ethische) Sonderstellung verdient er nicht. Beispiele aus der angeblich untergeordneten Tierwelt beweisen, dass wir Menschen nur langsamer laufen, schlechter riechen und hören, gar nicht fliegen und nicht gut schwimmen, unsere Babys länger unselbstaendig als jedes Wildtier und überhaupt auch "charakterlich schlechter" als jedes Tier sind. Denn keines dieser Spezies rottet die eigene Gattung so rücksichtslos aus wie wir, die Menschheit.
Der Mensch, je älter er in der Evolution wurde, entwickelte sich vielmehr als Ungeheuer auf diesem Planeten. Zeitungen, Radio und TV sind täglich voll davon. Er ist der einzige, der diese Welt vernichten kann. Wir sind schon auf dem "richtigen" Weg.
Darum ist ein Plädoyer für unsere Spezies als eine von vielen Ressourcen durchaus angemessen.
MfG
