01-01-2021, 14:05
(01-01-2021, 12:55)Praytes schrieb:(01-01-2021, 12:18)konform schrieb: Denn dass sie sich mit ihren Dogmen oft im Widerspruch zu ihrer angeblichen Glaubensgrundlage befinden, ist auch für Nicht-Theologen erkennbar.Das stimmt, vorausgesetzt man will die großen (und kleinen) Widersprüche zwischen kirchlicher Doktrin und biblischer Grundlage überhaupt erkennen. Und wer will das heute schon noch? Solange die Kirche ihren etatmäßigen, politischen Beitrag zu Kultur und Gesellschaft leistet (wie jetzt zu Weihnachten) oder Hochzeiten bzw. Bestattungen, Klimawandel und Migrationspolitik, behält sie ihre Unterstützung seitens der Politik und der Gesellschaft.
Das hat weniger mit mangelhafter Lesekompetenz zu tun, als vielmehr damit, dass die Kirche einfach den Job macht, der von ihr verlangt wird.
Sehe ich auch so. Die breite Akzeptanz, nicht selten auch Feigheit, die hinter der Zurückhaltung steckt, ist mit ursächlich für den Mangel an berechtigter Kritik am Verhalten von Kirchen und christlichen Gemeinschaften, der Gesellschaft überhaupt. Zu Zurechtweisungen, mit denen auf fatale Entwicklungen hingewiesen wird, kommt es nur selten.
Damit ist klar, dass wenn Kirchen und christliche Gemeinschaften nicht Regeln vertreten, die den Bestand der Weltgemeinschaft garantieren, letztendlich die Völker selbst schuld sind, wenn es - was sehr wahrscheinlich ist - zu gefährlichen Entwicklungen kommt.

