@Felix: Dabei hilft die Raumzeit und das Verstaendnis der sogenannten "Lichtgeschwindigkeit". Um sich das vorzustellen, reduziere die vier Dimensionen der Raumzeit auf zwei, also eine Achse fuer Raum, die andere fuer Zeit., so dass man die auf ein Papier malen kann. Die Raumachse repraesentiert dabei alle drei Raumdimensionen, die wir ja wohl auch intellektuell als gleichwertig begreifen, so dass wir die hier einfach mal zusammenlegen (ist jetzt fuer diese Ueberlegung egal, in welche Raumrichtung die Reise geht). Die "Lichtgeschwindigkeit" ist dann die einheitliche Geschwindigkeit, mit der sich alles und jeder durch die Raumzeit bewegt; der Pfeil (Vektor) ist also immer gleich lang. Fuer jemanden, der still steht, wuerde der Pfeil (Vektor), der diese "Lichtgeschwindigkeit" repraesentiert, dann nur in die Zeitrichtung zeigen; er wuerde sich also mit maximaler Geschwindigkeit die Zeitachse entlang bewegen. Fuer ein masseloses Teilchen wie ein Photon, das sich mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum bewegt, laege derselbe Pfeil (Vektor) vollkommen auf der Raumachse; fuer das Teilchen wuerde also keine Zeit vergehen; aus seiner Sicht waere es ueberall entlang seiner Bahn gleichzeitig. Fuer alle Geschwindigkeiten dazwischen wuerde der Pfeil (Vektor) halt irgendwo in den Quadranten zwischen Raum- und Zeitachse zeigen; dann wuerde man sowohl auf Raum- als auch auf Zeitachse Werte zwischen den beiden Extremwerten ablesen. Da haben wir die Zeitdilatation.
Neben der Reduzierung der Raumdimensionen auf eine ist die eigentliche Beziehung der Funktion kein Kreis sondern eine Hyperbel, aber das aendert zumindest am Grundsaetzlichen nichts; das Bild ist immer noch nuetzlich.
Neben der Reduzierung der Raumdimensionen auf eine ist die eigentliche Beziehung der Funktion kein Kreis sondern eine Hyperbel, aber das aendert zumindest am Grundsaetzlichen nichts; das Bild ist immer noch nuetzlich.


