19-03-2021, 22:36
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-03-2021, 22:40 von Ekkard.
Bearbeitungsgrund: Ergänzung
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(19-03-2021, 21:50)Sinai schrieb: Ist ein Punkt nicht unendlich klein?Im physikalischen (quantenmechanischen) Sinn gibt es keine "Punkte", wie wir sie aus der Mathematik als Idealisierung des immer Kleineren kennen. Punkte bedeuten physikalisch eng umrissene Raumgebiete also Orte, in denen nicht einmal das Vakuum leer ist, sondern erfüllt von spontan entstehenden und sich wieder vernichtenden Teilchen (was immer "Teilchen" in diesem Zusammenhang bedeutet) je enger der Raumbereich umso heftiger die Fluktuationen!
Unsere Welt entstand mit einem mikroskopisch kleinen Volumen also engem Ort bei extremer Massenkonzentration. Entsprechend war die Gravitation und mit ihr die Zeitdehnung sehr viel größer, als alles, was wir sonst kennen.
Besonders unklar sind die Fragen nach der Entropie und nach dem Expansionsmechanismus, der die gewaltige Gravitation überwunden haben muss. Obwohl die frühe Expansion eine Art Explosion war, war die Entropie gering.
Möglicherweise leben wir in der "Ausbuchtung" der Raumzeit-Singularität eines "Schwarzen Loches".
Mithin war der "Urknall" keine Ex- sondern eine Implosion, in der sich eine neue Raumzeitblase gebildet hat, die sich quasi "nach innen" ausdehnt und immer mehr Raumzeit erzeugt, bis der Rohstoff an Energie des Schwarzen Loches eines Tages aufgebraucht ist. Dann hört diese Raumzeitblase einfach auf zu existieren. Nach aussen hin wird das so aussehen, als wenn das ursprüngliche Schwarze Loch durch die Hawking-Strahlung verdampft ist.
Diese Idee stammt von Lee Smolin, der von vielen Generationen von Baby-Schwarzen Löchern ausgeht: Eine neue Raumzeit in jeder Singularität ...
Ergänzung:
Übrigens mit eigener Physik! Nur in unserer Raumzeitblase gibt es die für uns "günstige" Physik!
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

