(01-04-2021, 12:45)Ekkard schrieb: Nun ja, die Lichtgeschwindigkeit ändert sich nie aber das, was wir als (raumzeitliche, 4dimensionale) Entfernung unterstellen. Soweit ich gelesen habe, wird die Raumzeit in der Nähe von starker Gravitation stärker gekrümmt als weiter draußen. Damit wird die "Geodäte", die kürzeste Verbindung zweier Raumzeitpunkte ebenfalls gekrümmt. Oder anders: der scheinbar gerade Weg ist (physikalisch, raumzeitlich) länger!
Gut! Ich habe mich geirrt und eigentlich bin herzlich froh darüber. Ein neuerlicher Urknall, welcher auch unser bisheriges Universum wieder in eine irgendwelche (vielleicht sogar Hawking-Strahlung) verwandelt, ist demnächst nicht zu erwarten. Schwarze Löcher verdampfen wieder und alle Sorgen welche ich mit diesen Schwarzen Löchern in Verbindung gebracht habe, sind gar keine.
Das einzige was mich jetzt noch ein wenig kränkt, bzw ärgert, sind diese Science-Fiktion-Filmproduzenten, die noch nicht mal mit Hilfe von Astrophysikern wie z.B. im Fall von "Interstellar" .... etwas Gescheites auf die Leinwand bringen, das über den reinen Unterhaltungswert hinaus geht. Aber das ist und wa(h)r war-scheinlich auch auch gar nie ihre Absicht. Also ist auch hier wiedermal alle Kränkung und Ärger nur mein Problem und damit kein Thema, das ich mir zur Sinngebung meines Lebens machen will.
Meine Annahme, dass überall dort, wo sich die Zeiger einer hypothetischen Urknall-Zeit-Uhr schneller drehen, die Raumzeit langsamer beweg, war falsch. Und dass ich jetzt auf Grund dieses Irrtums wieder etwas dazu gelernt habe, ist gut.
Also sprach der Herr: "Seid furchtbar und vermehret euch".........

