(27-04-2021, 16:41)Ulan schrieb: Du kennst Dich zwar in diesen Dingen nicht aus, aber Du hast doch gerade die Covid-Pandemie vor Augen. Da sieht man doch sehr schoen, wie Evolution funktioniert, exakt wie beschrieben. Das heisst, Du kannst sogar Deine Tageszeitung lesen und siehst die Theorie bestaetigt. Da steht, welche Mutanten es gibt - alle in Menschen entstanden - und wie diese Veraenderungen den evolutionaeren Erfolg jedes Virenstamms beeinflussen. Die Virenstaemme mit einer Mutation, die die beste Infektionsstrategie erlaubt, gewinnen das Rennen und verdraengen nach und nach alle anderen Virenstaemme (sieht man ja gerade anhand der "britischen Mutante", und jetzt kommt die naechste, wieder bessere - fuer die Viren, nicht fuer uns). Bei hoeherer Durchimpfungrate werden die Staemme die Nase vorn haben, die es schaffen, sich an den durch die Impfung entstandenen Antikoerpern vorbeizumogeln. Viren mit Mutationen, die Fehler haben, schaffen es halt nicht, sich weiterzuvermehren und werden einfach durch die anderen zahlenmaessig voellig verdraengt.
Hier hat man Evolution zum Anfassen. Alles laeuft so, wie die Theorie es beschreibt, und bei der gewaltigen Generationszahl und auch Zahl der individuellen Viren in den Virenstaemmen kann man da live zuschauen, weil alles so schnell geht. Aber nein, Du oder auch andere hier auf dem Forum ziehen es vor, blind durch die Welt zu laufen.
Und ja, viele Befruchtungen beim Menschen fuehren zu Mutationen, die den Embryo zum Absterben bringen. Das passiert normalerweise in einem so fruehen Stadium, dass das von der Frau kaum bemerkt wird, weil der Abort wie eine normale Regel aussieht.
Der Virus mutiert um bei dem neuen Wirt zu funktionieren, sich also in seiner neuen Umgebung wohl zu fühlen und den Wirt nicht zu schädigen, ja das ist beobachtbar, es läuft aber meiner Meinung nach bewusst ab und nicht unbewusst. Der Virus hat vormals keinen Anlass zu mutieren und macht es genau dann wenn er es muss. Ähnlich dem Blinden, dessen Gehirn auf einmal Töne visualisiert um mit den Ohren hören zu können, eine Fähigkeit die ein gesunder Mensch nicht hat. Er benötigt es, also bekommt er es in genau dieser Situation bzw. passt sich sein Hirn dieser Situation an. Nach der gängigen Theorie macht der Blinde Kinder und irgend eins seiner blinden Kinder kann ein wenig mit den Ohren sehen, bis schließlich ein Echolot dabei heraus kommt, ähnlich einer Fledermaus und er perfekt sehen kann.
Ich habe jedoch vielmehr den Eindruck, dass ein Informationsfeld im Hintergrund schlummert, wo ein Wesen darauf zugreifen kann, um dann unter den gegebenen Umständen die jeweilige Fähigkeit entwickeln zu können. Der Dürr nannte es intelligenter Geist, welcher der Materie Form gibt und nicht ein dümmlicher Geist, was ja gewissermaßen dazu passt. Dazu passen würde ja auch, dass es zu einem jeden Zeitpunkt Mutationen in alle Richtungen geben müsste, tut es jedoch nicht.
Der in den Schriften beschriebene Schöpfer frägt, weshalb denn der Mensch Kleidung trägt, wo er doch in der Tier und Pflanzenwelt die jeweiligen Vorbilder sieht, welche das auch nicht benötigen. Er beschreibt darin, dass es jemandem zufallen wird, so man es benötigt, weil der Herr, welcher ja den Schriften nach im Menschen selbst schlummert, diese Erfordernis von einem wärmenden Etwas durchaus kennt, bzw. sich dessen also bewusst ist. Was wenn es genau so herum abläuft? Man benötigt etwas, bzw. wird einer gewissen Situation ausgesetzt und der Körper passt sich dann bewusst an, um in dieser neuen Umgebung zurecht zu kommen.
Der Mensch hat angeblich das Fell verloren und sich dann gekleidet. Ich bin der Ansicht, dass es genau umgekehrt gewesen ist, dass der Mensch also sein Fell nur deshalb verlor, weil er sich mit Fellen kleidete, was das eigene Fell nicht mehr notwendig machte, er es also nicht mehr benötigte. Neulich war ich in einem Reitstall und fragte das Personal dort, weshalb denn die Pferde draußen auf der Koppel alle eine passgenaue Decke, ähnlich einer Jacke umhatten. Die sagte mir doch tatsächlich, dass sie sonst frieren würden. Was meinst du Ulan passiert mit den Pferden, wenn sie weiterhin zugedeckt werden, werden sie dann auch in Zukunft Klamotten, vielleicht sogar noch dickere benötigen oder eher nicht?
Entwicklung und Veränderung würde ich auf jeden Fall unterschreiben, nur dass dieses unbewusst geschehen soll, das halte ich für unlogisch.

