29-04-2021, 13:58
(29-04-2021, 12:31)Der-Einsiedler schrieb: Die Vierte Dimension (wie auch alle anderen Dimensionen, von Null bis Unendlich) war und ist vermutlich immer noch Inhalt der Vorlesungen "Lineare Algebra I-II" im Mathe-Studium. Was hat das mit Religion, Gott, Jesus etc. zu tun? Selbst wenn man das Hilfskonstrukt Einsteins, der die Vierte Dimension zum besseren Verständnis als "Zeit" annahm, zugrunde legt, sehe ich hier keinen Zusammenhang.
Mich wundert es immer etwas, wenn Gläubige für ihre Argumentation Begrifflichkeiten aus fachfremden Gebieten, z.B. den Naturwissenschaften und der Mathematik, verwenden, ohne sie wirklich zu verstehen, aber um irgendwas "ganz einfach" zu erklären und zu "beweisen".
Hallo "Einsiedler",
... gerade die moderne Physik regt viele Gläubige nun mal an, "Gott" als den Urheber und die Quelle aller Energie und Materie zu sehen.
Die Hinwendung zu "Gott" durch Gebet, Meditation und Transformation, sowie die Erfahrungen von Erleuchtung sind nun auch ein Thema der Physik geworden, ungeachtet, dass manche naturwissenschaftliche Kreise meinen, alles nicht Messbare sei wissenschaftlich völlig unseriös.
Es mag einer durchaus von einem "naiven Gott-Glauben" sprechen wollen, genauso "naiv" wäre es (meiner Ansicht nach) zu denken, Naturgesetze bräuchten keinen Gesetzgeber und Evolutionsprogramme keinen Programmierer.
Dies würde zu der Frage führen, welches Interesse denn Energien haben könnten, einen Kosmos zu bilden, auf dem wir uns hier (am Rande einer der vielen Galaxien) z.B. über "Gott" unterhalten könnten - mittels Rede und Gegenrede.
Wir machen alle Erfahrungen versch. Art. - Aber auch das "Erlebnis" des Impulsaustauschs mit einem äußeren Photon wird für das Elektron zu einer Erfahrung, die es in Form eines neuen Lichtmusters in seiner inneren Raumzeit abspeichert.
In einem Fachbericht konnte ich mal eine Grafik dargestellt sehen, die auch dem Nichtfachmann zeigte, dass der Wechselwirkungsprozess der Erfahrung (Impulsaustausch eines Elektrons mit einem Photon) zu einem neuen Lichtmuster im inneren Photonengas führt. Die zweite Grafik stellte dar: Wechselwirkungsprozess der Reflexion (Spinaustausch zwischen zwei Photonen in der inneren Raumzeit eines Elektrons). Der Gesamtspin des Elektrons bleibt unverändert.
Da die Zeit in der inneren Raumzeit des Elektrons zyklisch rückwärts läuft, kann das Elektron diese Erfahrung immer wieder zyklisch "erinnern".
Klingt für den Laien völlig unverständlich, denn hier agieren kleinste Energien miteinander, die im Alltagsleben der "Normalos" keine bewusste Rolle spielen - und dennoch eine bestimmende Basis bilden.
Ich sollte aber nicht nur die Physik anführen, denn auch eine Improvisation des US Jazz-Saxophonisten Charlie Parker stellt jeden Laien vor ungelöste Hör-Rätsel-Probleme und wird deswegen auch gerne spontan als wirres "Gedudel" abgelehnt.
Erst über ein Musikstudium können dessen geniale Bebop-Linien als "vernunftbegabte" Klänge verstanden werden!
Gruß von Reklov

