06-06-2021, 18:01
(06-06-2021, 10:37)Ekkard schrieb: Das heißt nicht, dass der Mensch nicht gelernt hat und nicht lernen kann, sich gesellschaftlich (soziologisch, ethisch) weiter zu entwickeln. Es geht einzig darum, dass wir vom Empfinden, von unserer Intuition her bei weitem überfordert werden, wenn "Mittelerde" deutlich überschritten wird
genau darum gehts!
für unseren ethisch-sozialen fortschritt müssen wir "mittelerde" gar nicht verlassen, für die gemeinsam gelebte alltagspraxis reicht unsere intuitiv faßbare vorstellungswelt in aller regel aus
problematisch wirds darüber hinaus, wenn wir uns ggf. ins transzendente reichenden spekulationen ergeben, die zwar über unsere intuitiv faßbare vorstellungswelt hinausgehen, nur merken wir das gar nicht, weil wir meinen, unser erfahrungswissen über "mittelerde" auch über "mittelerde" hinaus linear projizieren zu können
und sei es nur der "liebe gott" nach dem vorbild unseres lieben onkels franz, der doch auch immer freundlich und ein ganz feiner mensch ist (gut, quantenphysik und kosmologie helfen uns da im speziellen jetzt auch nicht wirklich weiter). besser also, man beläßt es dabei, hier gerne eigenes empfinden zu vermitteln versuchen, aber ohne anspruch auf objektive faktizität
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)

