06-06-2021, 22:25
Gut, ich mag das etwas überspitzt soziologisch beschrieben haben. Menschen, die ihren Glauben zu Papyrus (oder Schweinshaut) gebracht haben, waren sicher von der Wichtigkeit ihrer Tradition überzeugt. Folglich liegt den Erzählungen ein Gemeinschaftsprojekt zugrunde. Wenn man sich die "heiligen Texte" ansieht und mal ihre Aussagen zur Welt außen vor lässt, weil sie teilweise grotesk unmöglich sind, dann bleibt nur die "Errichtung eines Systems des Guten" - ohne menschliche Gemeinschaft völlig überflüssig!
Richtig ist, dass einige der Geschichten auch für den Einzelnen Sinn und Trost ergeben. Aber ist das nicht ein Nebeneffekt: Die Gemeinschaft, die "gute" Kooperation gewährleistet das Überleben und bietet somit eine geeignete "Kuschelecke" und die Hölle für alle anderen?
Was die Mythen über "das Leben nach dem Tode" oder den Gottesglauben verbreiten, ist nicht nachprüfbar und mithin auf individueller Ebene beliebig.
Richtig ist, dass einige der Geschichten auch für den Einzelnen Sinn und Trost ergeben. Aber ist das nicht ein Nebeneffekt: Die Gemeinschaft, die "gute" Kooperation gewährleistet das Überleben und bietet somit eine geeignete "Kuschelecke" und die Hölle für alle anderen?
Was die Mythen über "das Leben nach dem Tode" oder den Gottesglauben verbreiten, ist nicht nachprüfbar und mithin auf individueller Ebene beliebig.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

