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Feinabstimmung der Naturkonstanten
#49
(19-08-2022, 17:50)Ulan schrieb:
(19-08-2022, 16:59)Reklov schrieb: ... immerhin interessant, dass Du nun das Wort "Bauplan" verwendest, wo doch auch Dir klar sein müsste, dass nach menschlicher Logik jeder Plan einen Planer benötigt!

Ulan
Ach, jetzt geht das wieder los. Ich frage mich oefter, warum ich Dir ueberhaupt noch antworte, weil Du eh nichts aus dem Gesagten lernst. Ueber das Element "Sprache" und den Denkfehlern, die aus dem Gebrauch von Alltagsbegriffen fuer Dinge aus neuen Feldern resultieren, haben wir uns schon unterhalten, unter anderem auch wenn es um Teilchen und Welle geht. Warum dieser "Bauplan" eben keinen Planer benoetigt, habe ich schon im Detail ausgefuehrt und muss ich nicht wiederholen. Keiner der Einzelschritte, die hier durchgefuehrt werden, braucht irgendeine Aufsicht, und da sie ohne Bewusstsein sind, weiss auch keiner dieser Schritte, was er eigentlich tut. Das Systemische entsteht schlicht aus der Abfolge verschiedener "dummer" Einzelschritte. Und das ist auch wahr, wenn man das Wort Bauplan dafuer verwendet.

... der Begriff "Schöpferkraft" wäre eindeutig besser gewesen, denn ohne Kräfte kann nun mal NICHTS entstehen oder laufen! Das Wort "Schöpfer" ist doch zu sehr an menschlich beschränkte Vorstellungen gebunden!

Du selber kannst gar nicht erläutern, warum es keinen "Planer" benötigen soll, denn Du selbst bist ein Teil dieses Planes. Auch stimmige naturwissenschaftliche Resultate können dazu nichts beitragen! So bemerkt ja immerhin einer, wie Prof. Harald Lesch, dass es uns gar nicht geben dürfte, wenn Einsteins bekannte Energie-Formel als Maßstab herangezogen wird Icon_exclaim

Dir bleibt lediglich das Beobachten der bewusstlosen "dummen" Einzelschritte und das Systemische ihrer Abfolge.
Na wenigstens hast Du dies "erkannt"... Icon_razz

Dennoch erlaube mir den Vergleich zu einer programmierten CNC-Maschine, welche auch völlig systematische Abläufe zustande bringt, wenn auch nur mechanische. Keiner von uns käme auf die Idee, sie sei ohne Bauplan und den notwendigen "Planer" entstanden. Es sei denn, er besitzt nur "einseitiges" Bewusstsein über das Prinzip des Ursprungs...


(19-08-2022, 16:59)Reklov schrieb: Allein mit dem Wissen über die Evolution kann man das Weltengebilde als GANZES nicht erklären, zumal diese ja noch längst nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann - wie Experten sagen.

Ulan
Wieder so ein Satz, der zeigt, dass Du nicht mal ansatzweise weisst, wovon Du redest, von dem Non sequitur mal abgesehen. Wieso sollte Evolution, sagen wir, die Temperatur des Erdinnern erklaeren? Voellig andere Baustelle. Und das "zumal diese ja nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann" ist ein wirklicher Schenkelklopfer. Ich habe Dir schon gefuehlte hundertmal gesagt, dass Du Dich mal ueber Evolution informieren solltest; dann kaemst Du gar nicht auf die Idee, die waere irgendwann "abgeschlossen". Sie laeuft staendig um uns herum und auch beim Menschen ab. Beispiele fuer Evolution beim heutigen Menschen habe ich bereits genannt.

... das sich Zusammenballen von "Sternenstaub" zu einem Himmelskörper gehört bereits schon zu den Vorbedingungen unserer Evolution und dass diese nicht abgeschlossen ist, habe ich in einem Fachbericht gelesen.  - Du könntest es evtl. selber sehen, kämest Du nochmal 1 Million Jahre später zu Besuch auf unserem Planeten vorbei.
Bevor Du also auf Deine Schenkel klopfst - überlege erst tiefer...

(19-08-2022, 16:59)Reklov schrieb: Nimm es mir bitte nicht übel, aber Deinen Gedankengängen fehlt das Umgreifende, welches auch die geisteswissenschafltiche "Betrachtung" der Natur einschließt  -  und zulässt! - Allein der Hinweis auf viele elektrochemische Körper-Prozesse macht das Rätsel unseres Daseins ja nicht kleiner - im Gegenteil, er vergrößert es, weil er neue Fragen aufwirft! So weiß z.B. kein Mensch, warum es überhaupt Energie gibt, oder aus welcher Quelle sie entspringt. Ebenso verhält es sich mit dem Dasein des Lebendigen. Wir kennen zwar dessen nötige Voraussetzungen, aber eben nicht seine Quelle!

Wie gesagt, das "Lebendige" ist einfach ein Systembegriff und unterscheidet sich nicht von den elektrochemischen Prozessen ueberall auf der Welt; darueber muss man sich also nicht den Kopf zerbrechen. Ansonsten wuerde ich Dir schlicht raten, Dich mal mit dem zu beschaeftigen, was wir wissen. Das wuerde Dir so manches vollkommen sinnloses Gruebeln ersparen. Deine Fantasien zu Gott sind Dir dabei vollkommen unbenommen.

Geisteswissenschaft, die die Naturwissenschaften ignoriert, ist weitgehend wertlos. Da muss niemand hin.

... das Lebendige ist weit mehr als ein Systembegriff, ebenso wie z.B. der Begriff "Mensch" weit mehr ist als, er über uns aussagen kann!
Das Lebendige als Forschungsgegenstand ist durch Objektivierung eines im Ganzen Unobjektivierbaren enststanden Icon_exclaim

Durch eine wissenschaftliche Isolierung gewinnt das Lebendige in der jeweils bestimmten Gegenständlichkeit zwar seine Deutlichkeit, denn was wir als Leben objektiv erfassen, können wir bestimmen und greifabar machen. Damit erhält das Leben aber einen "Abzug", indem wir es zu Forschungsgegenständen der Biologie und der Psychologie machen.

Jeder Forscher findet stets nur einen "reduzierten Rahmen"; eine reduzierende Reduktion zum bestimmten Gegenstand ist sein Rahmen, in welchem er seine empirischen Forschungsgegenstände findet.
Ob diese aber eines Tages weniger Wert haben werden, als die damit einhergehende Philosophie - muss die unberechenbare Zukunft erst noch erweisen.


Dies gilt es zu merken und das würde ich Dir raten:

In einem Religionsforum dürfen/sollten nicht nur vom Menschen "erkannte" Splitter-Aspekte des Weltseins angesprochen werden,
zumal sich bekanntlich schon antike Philosophen den Naturwissenschaften widmeten, das Weltsein aber nicht allein aus diesen schöpften.

Selbst der dekorierte aktuelle Astrophysiker Prof. Dr. Heino Falcke, wirft ungeniert einen Blick auf die ersten Zeilen der Genesis: "... es werde Licht" und zieht eine Brücke zur Bedeutung des Lichts in der modernen Physik.
(Woher sollten denn antike Bibelautoren damals von dieser Bedeutung überhaupt etwas geahnt oder gewusst haben?)

Dein "da muss niemand hin" kann also auch leicht als "wertlos" bezeichnet werden, denn nicht ohne Grund drückten sich selbst die großen Denker über all die Jahrhunderte nicht vor dem "Gottesthema", wenn sie auch unterschiedliche Wortkombinationen dazu ablieferten - immer gemäß dem Stand ihres Bewusstseins!
So kannst auch Du nur mit dem Bewusstsein schreiben, welches Dir Dein Leben (als Erfahrung!) und Dein Ausbildungsweg vermitteln konnte.
Damit habe ich nichts entwertet, sondern nur "eingegrenzt". Icon_razz

Gruß von Reklov


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