(06-08-2023, 01:47)Sinai schrieb: Krankenschwestern bekommen einen 30-Stunden Vertrag. Aber "bei Bedarf" müssen sie 60 Stunden arbeiten!
Das ist sehr familienfeindlich. Für eine Mutter eines 6-jährigen Kindes die Hölle! Und für das Kind auch!
Dies begann Mitte der 80er Jahre und wird jetzt von Jahr zu Jahr schlimmer
(06-08-2023, 02:10)Mensch schrieb: Soweit sie Mehrstunden leisten, ist dies vertraglich vereinbart. Ich setze bei einem mündigen Erwachsenen voraus, dass er seinen Arbeitsvertrag liest, bevor er ihn unterschreibt.
Genau das ist das alte Paradigma des Liberalismus, das nun wieder zum Vorschein kommt.
Wer mit den ungünstigen Bedingungen im Arbeitsvertrag nicht einverstanden ist, kriegt den Job nicht.
Da heißt es halt "friss oder stirb"
(06-08-2023, 02:10)Mensch schrieb: Davon abgesehen ist mit Veröffentlichung des Dienstplans die Weisungsbefugnis des Arbeitgebers erloschen, etwaiges Einspringen erfolgt immer freiwillig im gegenseitigen Einvernehmen. Und wird in vielen Kliniken zudem noch mit mehreren hundert Euros honoriert.
Leider stimmt das mit der "Freiwilligkeit" nicht, wer nicht mitspielt wird nach wenigen Monaten den Job verlieren.
Und das Einspringen wird heutzutage sehr gering honoriert . . .
Auch junge, ledige Krankenschwestern ohne Kinder machen das daher nur mehr widerwillig, für eine Mutter oder gar eine alleinerziehende Mutter ist das schrecklich!
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