(12-11-2023, 13:46)obkobk schrieb: Nö... das war so verkürzt, dass es als ernsthaftes Statement stümperhaft war!
Keine Ahnung, was Dir daran "verkuerzt" vorkam, aber sicherlich war der inhaltlich eher von fernoestlicher Religion (Meditation, Yoga) gepraegt, und "Gott" kam nur in seiner nicht christlich gebundenen Form vor, also aehnlich wie in der American Civil Religion. Das Thema wurde ja auch nicht im christlichen Bereich des Forums aufgemacht.
(12-11-2023, 13:46)obkobk schrieb: Und Weihnachten bzw. Weihnachtstraditionen (auch wenn sie inhaltlich bescheuert sind), hat nichts mit Christentum zu tun???
In der Realitaet der meisten Menschen nicht, nein. Der "Weihnachtsmann" hat saemtliche christlichen Bezuege abgestreift, egal was der Ursprung war, und ansonsten geht's bei Weihnachten um einen geschmueckten Tannenbaum, ein Familienfest und Geschenke. In dieser saekularisierten Form hat Weihnachten auch in den USA die Abschaffung saemtlicher anderer christlicher Feiertage (als staatliche Feiertage) ueberlebt. Dass Weihnachten keine besonders grosse theologische Bedeutung fuer Christen hat, hast du ja selbst betont, und diese Abloesung des Festes von seinem christlichen Ursprung hat heutzutage eine dominante Position erreicht.
Meine besten Freunde in einem Ort in den USA, wo ich wohnte, waren schon mehr oder weniger religioes, und fuer die gehoerte zu Weihnachten noch der Kirchbesuch dazu. Ich bin da oft mitgegangen, und der (lutheranische) Pastor hat manchmal seinem Unwillen ueber das Fest an sich und seiner Einsicht, dass die Kirche an dem Tag nur voll war, weil die meisten Besucher eine Show sehen wollten, keinen Hehl gemacht. Er tat mir fast leid. Fast.
(12-11-2023, 13:46)obkobk schrieb: Zumindest bei der Geschichte oben mag das so sein. Und genau darauf weise ich hin.
Ja, aber da das sowieso nie impliziert war, wen interessiert es dann letztlich? Weihnachten ist halt Teil unseres kulturellen Hintergrunds, und auf diesem Hintergrund wurde halt versucht, ein Gschichtl zu spinnen. Ich habe das eher als Aufruf verstanden, sich nicht in der typischen Weihnachts-Konsum-Hektik zu verlieren.

