(08-03-2024, 20:34)Geobacter schrieb:(08-03-2024, 17:50)Reklov schrieb:(06-03-2024, 09:09)Geobacter schrieb: Gerade grandiosen Philosophen und die, die sich dafür halten, irren sich viel häufiger als sie denken. Für sie selber mag das ja auch kein Problem sein.
... damit kannst Du aber nur die innerlich "erlebte" (psychologische) Realität eines Menschen als dessen sog. Wahrnehmung meinen. Die äußere Realität wirkt wohl in manchen Fällen auf jede Person ähnlich.
Um das sicher sagen zu können, müsste man erst mal jeder jede Person auch selber sein. Mir aber, wäre das z.B. nicht nur in deinem persönlichen Fall sehr unangenehm. Du wirkst nämlich auf mich ganz anders, als du mir ständig weis zu machen versuchst. So, als wenn du meistens nicht mehr ganz "real" wärst. Und wenn ich mich nicht ganz irre, geht es da auch anderen Forumsteilnehmern nicht nur innerlich ganz ähnlich.
... Zeilen mit persönlichen Urteilen über andere Personen sind stets "unzureichend", denn wie Du richtig erkennst, müsste man erst mal "eine Meile in den Schuhen einer anderen Person gehen." (Mir wäre es z.b. nicht unangenehm, in den Schuhen einer anderen Person zu gehen, denn erst dann würde ich sie "besser" verstehen können!
Dasjenige, was Du hier bisher so alles "abliefern" konntest, ist zwar in vielen Fällen "allgemein als richtig angesehen und auch so allgemein anerkannt", wie z.B. die von Dir hier reingestellten links. Damit kann aber nur unzureichend wenig über das ausgesagt werden, um was es hier im Forum hauptsächlich geht: "Gott, "Mensch" und "Kosmos".
Ich kann Dich aber "beruhigen", - ich bin noch ganz real da, - als Familienmensch, Gitarrenlehrer, Tennisspieler (etc.) - ansonsten würde ich keinen anflitzenden Tennisball mehr "retournieren" können.
Angemerkt:
Das Problem (nicht nur in diesem Forum!) ist, dass Menschen oft 2 Kurzschlüssen gegenüber stehen:
Erstens, wir machen Gott zum Lückenbüßer, wenn wir etwas nicht verstehen und sagen, ER hätte es gemacht.
Zweitens, wir verstehen etwas, also hat "Gott" damit nichts zu tun!
"Gott" kommt in keiner wissenschaftlichen Gleichung vor, so wenig, wie ein Konstrukteur auf einem Maschinenplan.
Die Frage, welche hier ja doch einige umtreibt, aufregt und erkennbar mächtig "erhitzt" ist: Was scheint plausibler - Schöpfung oder Zufall?
Ein Atheist, wenn er glaubt, Recht zu haben, hat keinen Grund, sich selbst zu glauben! Denn, wenn wir nur Materie sind, dann sind auch unsere Gedanken nur ein Produkt blind feuernder Neuronen! - Warum aber sollten diese "wahr" sein?
Sollte unser Gehirn nur einem rein "zufällig" entstandenen Bio-Computer gleichen, sind ernsthafte Zweifel an dessen Vertrauenswürdigkeit erlaubt und angebracht! (Inklusive der Theorie, dass unser Gehirn aus Neuronen bestehen soll.)
Intuitiv gehen wir aber von der Wahrheitsfähigkeit unseres Denkens aus! Meint aber jemand, dass die Natur und unser das Gehirn gebrauchende Verstand aber von einer mächtigen und unbekannten Schöpferkraft stammen, welche wollte, dass wir ihre Schöpfung/Natur verstehen, so ist das für viele Menschen eine einleuchtende Erklärung.
Sollte es also einen "Gott" geben, haben Menschen gute Gründe, nicht nur zu "glauben", sondern zudem auch weiterhin Wissenschaft zu betreiben!
Gruß von Reklov

