(07-05-2024, 17:23)Reklov schrieb: ... wie zu lesen war, soll die biblische Sintflut-Sage die Flutkatastrophe beschreiben/erzählen, welche seinerzeit, als am Bosporus die Meerenge nachgab, zum Fluten der großen Ebene führte, welche heute vom Schwarzen Meer bedeckt wird. - Ähnliches wird auch bei der Meerenge von Gibraltar angenommen. An dieser Stelle soll der Atlantik durchgebrochen sein, was zum Fluten des großen Mittelmeerbeckens führte und, wie manche vermuten, in der Sage über das versunkene Atlantis überliefert blieb.
Flutkatastrophen gab es zu allen Zeiten. Die Bosporus-Theorie gilt inzwischen als sehr umstritten und falls der Atlantik jemals die breite Meerenge bei Gibraltar durchbrochen haben sollte, muss das mit 5,3 Millionen Jahren wohl viel länger her sein, als sich noch jemand daran erinnern hätte können.
Schwankungen im Klimageschehen (sehr trockene Phasen), die dazu führten, dass vom Mittelmeer her über den Bosporus, nicht mehr genug Salzwasser ins Schwarze Meer gelangte und das Schwarze Meer durch die vielen anderen Süßwasserzuflüsse im Nordwesten, zwischenzeitlich immer wieder mal "versüßte", erklären auch genauso, die wenigen, im flachen Schlick des Schwarzen Meeres gefundenen paar Süßwasser-Muscheln.
Zu lesen gibt es darüber relativ viel. Nur aber ist die Erzählung von der Sintflut an sich - mit Arche, allen daran beteiligten Protagonisten und angeblich wörtlich überlieferten Text-Dialogen, einschließlich aller Abmachungen zwischen Gott und Noha, ein ausgedachtes Märchen. Oder wenn man so will, eine Sage, welche von anderen Naturerscheinungen und im Ereignis vieler kleinerer, aber auch öfter vorkommenden Flutkatastrophen inspiriert wurde.
Also sprach der Herr: "Seid furchtbar und vermehret euch".........

