25-04-2007, 07:33
Binanentheoretiker schrieb:Was ist die Bibel für dich? Ist das für dich ein Buch von Gott mit aller seiner Weisheit darin? Wenn ja, wieso wird das ganze dann nur theoretisch beäugt und darüber diskutiert ob jenes oder welches das beste ist, wenn die jeweiligen Bibelschreiber in vielerlei Hinsicht eine eindeutige Aussage dazu treffen. Gibt die Schrift nicht eigentlich in dieser Hinsicht eine eindeutige Aussage?
Nu komm mal wieder auf der Erde an ... Herzlich Willkommen!

Die bibel ist kein zeitloses Rezeptbuch für gelingendes Leben und richtiges Handeln duch stupides Abkupfern in jeder Situation jeden Zeitalters in jeder Umwelt. Und es ist garantiert NICHT als Moralkatalog gemeint, um andere Menschen und ihr uns manchmal unverständliches, vielleicht auch unperfektes handeln zu be- und verurteilen.
Wir können trotz inzwischen gut 2 Generation Distanz immer noch nicht gut genug informiert über alle Erwägungen und Überlegungen, die den Vatikan unter Pius XII handeln ließ, wie er gehandelt hat. Wir sind nichtmal umfassend informiert, wie er im einzelnen gehandelt hat.
Wenn man Historikern glauben kann, hat er deutlich positiver, mehr und mutiger gegen Nazi-Unrecht gewirkt, als bisher so im populären Allgemeindunst bisher gesehen wurde .
Und überhaupt: Wer in einer verbrecherischen, ungerechten Welt handelt oder auch nicht handelt, wird sich selbst auch irgendwann schuldig machen so oder so. Man KANN seine Finger nicht immer so ganz eindeutig rein halten. Das ist zu akzeptieren, selbst bei höchstem ethischen Anspruch.
Daran hatten auch die Widerständler des 20. Julis gegen Hitler zu knabbern ... und wir behalten daran zu knabbern, wenn wir ihr handeln einordnen wollen zwischen gerecht und mörderisch ...
Fritz
Liebet eure Feinde, vielleicht schadet das ihrem Ruf! (Jerci Stanislaw Lec)
Wer will, dass Kirche SO bleibt - will nicht, dass sie bleibt!
Wer will, dass Kirche SO bleibt - will nicht, dass sie bleibt!

